Leserbrief

Ferienprogramm Gegen die Einbahnstraße auf dem Gehweg

Regeln beim Radeln beachten

Es ist ja durchaus sehr lobenswert, wenn sich jemand unserer Jugend annimmt, und ihr im Rahmen von Ferienprogrammen sowohl das Radeln selbst, als auch das richtige Verhalten im Straßenverkehr beizubringen versucht! Allerdings scheitern diese löblichen Unternehmungen anscheinend oftmals an den durch Unkenntnis unserer Straßenverkehrsordnung, überforderten Begleitern?

Zur Sache: Als ich am Freitag, 3. August, nach einem Arztbesuch die Praxis von Dr. Reinicke in der Karlsruher Straße 4 verließ, sah ich mich mit einer etwa zehnköpfigen Radler-Gruppe konfrontiert, welche teilweise in RSV-Trikots, mit nicht unerheblichem Tempo, auf dem südlichen Gehweg in Zweiergruppen nebeneinander Richtung Schlossplatz radelte!

Das direkt vor ihrem Abfahrtsort befindliche Schild, welches eindeutig auf die ausschließliche Nutzung als Gehweg hinweist, haben die Teilnehmer wohl ebenso übersehen, wie die Tatsache, dass das Radeln entgegen der Einbahnstraße ohnehin schon durch Beschilderung am Sankt-Thomas-Heim grundsätzlich verboten ist? Auf meine Ansprache, bezüglich des Fehlverhaltens bekam ich zur Antwort, ich solle mich um meinen eigenen „Sch . . .“ kümmern, man sei eine Radsport-Gruppe und man dürfe das!

Nun denn, vielleicht ist mir diese Ausnahmegenehmigung bis dato nicht bekannt und ich habe somit wieder einmal etwas dazu gelernt? Aber mein Verdacht geht eher in die Richtung, dass sich hier einige Herrschaften einmal mehr über bestehende Regeln und Gesetze hinwegsetzen, unbeachtet der Gefahren für sich selbst und andere?

Und der Initiator des Ganzen? Sollte er keine Ahnung vom Treiben seiner „Mitarbeiter“ haben, so sei er entschuldigt, wird aber spätestens mit der Veröffentlichung meines Schreibens von den nicht zum ersten Mal zu beobachteten Vorfällen erfahren! Hier ist in mehrfacher Hinsicht Handlungsbedarf angesagt, von den Betreibern, den Ausführenden und letztendlich auch der Stadt, die durch das Aufstellen eines weiteren Schildes an der Einmündung Forsthausstraße in Richtung Schlossplatz weisend, noch einmal deutlich auf das Radfahrverbot hinweisen müsste! Hans-Peter Rösch, Schwetzingen

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