Leserbrief

Hebel-Gymnasium Den Umweltschutz vorleben – das wäre gut

Vor der eigenen Haustür

Hört Ihr die Natur winseln? So stand es im Artikel über die Umweltwoche des Hebel-Gymnasiums Schwetzingen. Sind das Sätze der Schüler, die Tag für Tag auf dem Weg vom Rewe in ihre Schule Abfall auf Straßen und in Vorgärten entsorgen? Sätze der Schüler, die sich morgens von ihren Eltern in die Schule fahren und mittags abholen lassen?

Wohl dem, der nicht zu diesen Zeiten durch die Goethe- oder Hölderlinstraße muss. Sind das Sätze der Schüler, die sich nicht am Dreck-Weg-Tag der Stadt beteiligt haben? Wie sagte mir Christoph Fisches vor dem Dreck-Weg-Tag 2018 am Telefon: „Unsere Schüler sind in der Schule, um Deutsch und Mathe zu lernen und nicht, um die Straßen zu säubern.“ Hut ab vor allen, die sich für den Umweltschutz stark machen, die auf die Straße gehen. Sicher gibt es auch genug Schüler, die ihren Abfall nicht auf die Straße werfen. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass Umweltschutz vor der eigenen Haustür anfängt. Vielleicht sollte man sich überlegen, vor der nächsten „Friday for Future“-Demo nicht von der Goethestraße zum Bahnhof zu laufen, sondern mit Müllsäcken bewaffnet durch die Straßen rund um die Schulen. Das wäre ein Zeichen für Umweltschutz – nach dem Motto: „Nicht Wasser predigen und Wein trinken.“ Cornelia Hertlein, Schwetzingen

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional