Leserbrief

Bundestagswahl Vernebelung der wirklich wichtigen Themen

Wo Dieselschwaden wabern

Dieselschwaden wabern durch die Medienwelt, um wichtigere Dinge zu vernebeln - Verfassungsbrüche, Homo-Ehe, Asylrecht. Denn Wahlen stehen vor der Tür. Aber vielleicht will man jenen einen Gefallen tun, die sich an der guten Ertragslage der deutschen Industrie stören. In allen Nachrichten blubbernde Auspuffrohre, nicht von Millionen Lkw, für die Deutschland als Drehkreuz funktioniert. Sie brauchen das vier- bis zehnfache eines Pkw. In der souveränen Schweiz werden sie zwangsverladen.

Zuerst sei festgestellt, Benzinabgase sind tödlich, die von Diesel nicht. Bei den geschummelten Statistiken vergisst man die riesigen Mengen giftiger Kerosinabgase, die auf den Flugplätzen der Städte tonnenweise in die Luft geschleudert werden. Aber für das Wirtschaftswachstum eines verwilderten freien Marktes ist es wichtiger, wenn Nordseekrabben zum Puhlen wegen der Lohnkosten nach Marokko geflogen werden, von dort zum Eindosen nach Polen. Ein Flieger braucht für Atlantikflüge mehr als manches Auto in seinem Autoleben.

Das E-Auto bleibt ein Flop, solange Strom nicht drahtlos übertragen werden kann. Mit ihm kommen auf uns Megatonnen von hochgiftigem Batterieschrott zu. Und man braucht doch seltene Erden.

Doch beim Hochspielen des angeblich von Menschen verursachten Klimawandels sollen wir die ungelöste Immigrantenkrise vergessen. Mehr Menschen im übervölkerten Europa bedeutet mehr Umweltbelastung. Mit ihrer Willkommenskultur beweisen die Grünen, dass es ihnen hier weniger um die Umwelt geht, als um ihre Genderunkultur, mit welcher sie den "Neuen Menschen" schaffen wollen - klug genug, um zu arbeiten, zu dumm, um den ganzen Schwindel zu durchschauen.

Winfried Bock, Hockenheim

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