Lokalsport

Jugend-Bundesliga Handball A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen will sich als Außenseiter für höchste Klasse qualifizieren

25 Prozent oder darf’s mehr sein?

Archivartikel

Die Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) ging 2011 an den Start. Und die HG Oftersheim/Schwetzingen war im Gründungsjahr gleich mit dabei. Viermal war sie insgesamt vertreten, in den letzten beiden Spielzeiten gelang dies jedoch nicht. Doch die Zeit des knappen Scheiterns soll nach dem Willen der Verantwortlichen nun vorbei sein. Im Heimturnier am Sonntag soll die fünfte Teilnahme gesichert werden. Zu Gast sind Köndringen/Teningen, Bietigheim und Erlangen.

„Nach der knapp verpassten Bundesliga-Quali im letzten Jahr, brennen meine Jungs nun darauf, sich wieder für die höchste deutsche Spielklasse in der A-Jugend beweisen zu dürfen“, spricht Coach Julian Zipf für das gesamte Trainer- und Spielerteam. Doch er sieht seine Mannschaft trotz des Heimvorteils in der Außenseiterrolle. „Natürlich sind Bietigheim und Erlangen als letztjährige Bundesligisten die Favoriten auf den Turniersieg. Doch wie wir die letzten Jahre am eigenen Leib erfahren haben, schreibt die Quali ihre eigenen Gesetze. Ich schätze unsere Chancen bei 25 Prozent ein. Wir werden gut vorbereitet sein und als Team bis zum Umfallen für unser großes Ziel kämpfen.“

Aussetzer sind verboten

Dass eine vor- und mehrmalige Teilnahme keine Bestandsgarantie abgibt, musste zum Beispiel diese Woche die TSG Friesenheim erfahren, die in ihrer Vorqualifikation scheiterte. Viel werde davon abhängen, ob die jeweiligen Spieler an diesem Tag ihr gesamtes Potenzial abrufen können. Da zeigten sich bei der HG manchmal Schwankungen. Nach einem eher grandiosen Auftritt beim Biberacher Osterturnier folgte eine durchwachsene Präsenz beim Baden-Württemberg-Pokal und jeweils eine etwas schwächere Halbzeit in der badischen Vorausscheidung. „Solche Aussetzer dürfen wir uns nicht mehr erlauben“, fordert Zipf, „sonst verlieren wir unser Ziel schnell aus den Augen.“

Den Auftakt bestreitet der Ausrichter gegen die SG BBM Bietigheim, die in der Südstaffel am Ende Rang elf belegte und in ihrer Gruppe der württembergischen Vorauswahl der HR Bottwar den Vortritt lassen musste. Nach einer Pause geht es gegen den HC Erlangen. Die Franken waren im Osten eingruppiert und wurden dort Achter. In Günzburg bei der bayrischen Vorquali erreichten sie hinter HA Bayern (ein neues Projekt im Raum München) den zweiten Platz. Direkt anschließend geht es gegen den südbadischen Meister SG Köndringen/Teningen. Dort hatte sich aber Vizemeister TuS Schutterwald das Recht auf die Austragung eines Heimturniers gesichert.

Es gibt eine weitere Chance

Wie gehabt erhalten die drei Turniersieger das direkte Ticket für die JBLH 2018/19. Die Zweit- und Drittplatzierten bekommen in einer zweiten Runde eine weitere Chance. Diese wird am Wochenende darauf in Württemberg ausgetragen und es werden zwei Direktmandate vergeben sowie zwei Fahrkarten zur bundesweiten Endrunde, wo fünf Plätze ausgespielt werden.

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