Lokalsport

Handball-Oberliga Frauen St. Leon/Reilingen gewinnt 30:24 gegen Wolfschlugen

Abwehr der HSG überzeugt

Archivartikel

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG St.Leon/Reilingen bezwangen in einer zunächst spannenden Partie den TSV Wolfschlugen mit 30:25 (16:15).

In seiner Kabinenansprache zur Pause erinnerte Trainer Sascha Kuhn seine Mädels an die im Training besprochenen Dinge, die Konzentration auf eine gute Abwehrarbeit sowie über ein schnelles Spiel nach vorne, einfache Tore zu erzielen. Dies schien gefruchtet zu haben. Denn 15 Minuten lang erzielte der Gast nach dem Wiederanpfiff keinen einzigen Treffer und die HSG zog über ihr schnelles Angriffsspiel bis zur 43. Minute auf 22:15 davon.

Dies war die Vorentscheidung, auch wenn das Spiel von St. Leon/Reilingen noch einen kleinen Knacks bekam, als Eva Zinser aufgrund von drei Zeitstrafen mit einer Roten Karte vom Platz muste (48.). Insgesamt verhängten die Schiedsrichter auf beiden Seiten jeweils vier Hinausstellungen. Hervorzuheben sei der enorme Kampfgeist und die gute Abwehrleistung, heißt es von HSG-Seite.

HSG: Schmurr; Gottselig (3), Nussbaumer (2), Holzer (1), Zinser (1), Jünger (1), Laier (3), Schneider, Müller (4), Schulz (3), Schilling (1), Rimpf (11/6).

Juliane Vetter verletzt

Die zweite Mannschaft der HSG, die Meister der Landesliga geworden war, begann ihr Abenteuer Verbandsliga beim Badenliga-Absteiger TG Neureut mit einer knappen 19:21 (13:9)-Niederlage. Nach ausgeglichenem Beginn (9:9) zwang der Gast die TGN zu technischen Fehlern und nutzte bis zu Pause die ihm gebotenen Chancen zu einem 4:0-Lauf.

Doch nach dem Seitenwechsel ließ die Wurfausbeute bald wieder zu wünschen übrig (16:16.). Erneut kam es wie in den Anfangsminuten zu einem offenen Schlagabtausch. Die HSG St. Leon/Reilingen II führte zwar noch 20:19 (58.), musste sich aber im wilden Schlussspurt geschlagen geben. Neben der Niederlage muss bei der HSG zudem die wohl erste schlimmere Verletzung verkraftet werden: Juliane Vetter schied in der ersten Viertelstunde bereits aus.

HSG II: Heinzmann, Eichhorn; Ernst (6/1), Pfisterer (3), Heger, Gierse (1), Selbitschka (2), Pavic (1), Merk (2/2), Vetter (2), Magnus (1), Wacker (1). zg/mj

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