Lokalsport

Fußball-Landesliga Ketsch erkämpft 3:2 gegen Bammental

Aiman Kurt trifft zweimal ganz früh

Archivartikel

Viel zu spannend machte es die Spvgg 06 Ketsch im Heimspiel der Fußball-Landesliga gegen den favorisierten FC Bammental. Nach gutem Start in die zweite Halbzeit war mehrmals Gelegenheit, das Spiel frühzeitig zu entscheiden, was teils fahrlässig ausgelassen wurde. So mussten die Ketscher bis zum Schlusspfiff um den knappen aber verdienten 3.2-Heimsieg bangen.

Einen optimalen Start erwischte die Heimelf, denn bereits in der 4. Minute traf Aiman Kurt nach gutem Zuspiel von Gökhan Kaya. Eine leichte Unsicherheit von Julian Herzog im Ketscher Tor nach zehn Minuten konnte der Gast nicht nutzen. In der 23. Minute glich Bammental dann doch aus, als Lukas Rehberger nach einem Freistoß sehenswert zum 1:1 traf. In der Folge ging es hin und her, wobei die ganz großen Torchancen Mangelware blieben.

Erst zum Ende von Halbzeit eins wurde Ketsch wieder stärker und Etienne Köhler schloss in der 41. Minute eine herrliche Kombination mit einem satten Schuss unter die Latte zur 2:1-Führung ab. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff vereitelte Herzog noch eine Großchance der Gäste und rettete seiner Elf dadurch die knappe Führung in die Pause.

Zweite Hälfte beginnt optimal

Auch die zweite Hälfte begann für die gastgebende 06 ideal, denn bereits in der 46. Minute setzte Köhler den durchstartenden Kurt gut in Szene. Dessen flache und scharfe Hereingabe ließ in der Mitte Daniel Marzoll clever durch und so fand der Ball seinen Weg ins lange Eck zum 3:1. In der 60. Minute klatsche eine Freistoßflanke von Stephan Jung an die Querlatte, fand aber keinen 06er, der die Kugel über die Linie drücken konnte.

In der 65. Minute gab es kurze Aufregung auf dem Rasen, als Köhler rüde gefoult wurde. Der Schiedsrichter ahndete die Rudelbildung aber lediglich mit zwei gelben Karten. Spannend wurde es dann ab der 68. Minute, als der gerade eingewechselte Julian Halter platziert zum 3:2-Anschlusstreffer einnetzte. In der Schlussphase hatte Kurt für Ketsch noch zweimal die Gelegenheit, den Sack zuzumachen, was ihm aber verwehrt blieb. So hieß es zittern bis zum Schluss, denn der ambitionierte Gast warf noch einmal alles nach vorne. Die umsichtige Defensive der Heimmannschaft samt Torwart Julian Herzog vereitelte den durchaus möglichen Ausgleich aber mit vereinten Kräften. jf

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