Lokalsport

2. Sportkegeln-Bundesliga Frauen Hockenheim gestürzt / 2501-2596-Niederlage in Heltersberg

Altlußheims erster Sieg

Archivartikel

Am zweiten Spieltag der 2. Bundesliga haben die Sportkeglerinnen der SG DKC/KSC 81 Hockenheim die Tabellenführung gleich wieder verloren. Die KG Heltersberg war beim 2569:2501 zu stark und übernahm selbst die Spitze.

Das Heimteam hat seine anspruchsvollen Bahnen gut im Griff, Hockenheim spielte viel zu fehlerhaft. Die Partie begann mit einem technischen Defekt und zwei abgerissenen Kegeln sehr holprig. Sabine Klein kam gar nicht zurecht, leistete sich 13 Fehler und räumte lediglich 114 Kegel ab. Im Mittelpaar wies Brigitte Hurst gar 14 Fehler auf, da war die Partie fast schon verloren. „Zu Hause machen wir ähnlich viele Fehler, spielen aber trotzdem 300 Kegel mehr“, suchte Rebecca Becker nach einer Erklärung für das niedrige Ergebnis.

Manuela Hauser machte etwas Boden gut, doch Martina Lehr verlor weitere 37 Kegel gegen die beste Heltersbergerin Jacqueline Hensel (458). Da nutzte die Tagesbestleistung von Martina Lamade (473) nichts mehr. „Abhaken, aufstehen, Krönchen richten“, kommentierte Birgit Kaschta salopp.

SG DKC/KSC 81 Hockenheim: Klein 376, L. Hauser 415, Hurst 403, M. Hauser 413, Lehr 421, Lamade 473.

Zum ersten Saisonsieg kam der DKC 79 Altlußheim mit 2686:2563 gegen die TSG Haßloch. Die Gäste hatte nach ausgeglichenem Beginn keine Chance. Mit Yvonne Schmitts 482 Kegeln (332 in die Vollen) im Mittelpaar war die Partie entschieden, auch Beate Berndgen-Herm spielte ganz stark. Sportwartin Bianca Hilbert war sehr zufrieden. „Die neuen Schlagwände werden die Ergebnisse insgesamt nach oben treiben, sowohl für uns als auch für den Gegner, aber unser Vorteil liegt in der Kenntnis der Bahnen, um auch noch das Letzte rausholen zu können.“

DKC 79 Altlußheim: Berndgen-Herm 460, Uelzhöffer 423, S. Vetter 450, Schmitt 482, Schränkler 431, A. Vetter 440.

Nicht unerwartet verlor Aufsteiger DKC/RW Neulußheim bei Vollkugel Ettlingen 2677:2714, zeigte aber gerade im Abräumen eine gute Leistung. Die Gäste räumten 30 Kegel mehr ab als die Gastgeberinnen, die aber in die Vollen sehr stark waren (1842:1775).

Nur 20 Kegel Rückstand hatte Neulußheim nach dem Startpaar, wo bei Ettlingen wie gewohnt Monika Humbsch brilliert hatte (493 Kegel). Auch im Mittelpaar hielten die Gäste mit, Annabel Raupp und Carmen Brossmann mussten lediglich sechs Kegel abgeben. Im Schlusspaar wurde es zwischenzeitlich noch einmal richtig eng. „Wir haben es verpasst, den Rückstand durch gute Anwürfe noch weiter zu verringern“, meinte Trainerin Manuela Stojakowitsch, war aber insgesamt zufrieden. „In Ettlingen nur mit 37 Kegeln zu verlieren, zeigt das Potenzial, das in der Mannschaft steckt.“

DKC/RW Neulußheim: Fischer 450, T. Raupp 435, A. Raupp 451, Brossmann 443, Willnauer 469, Kempf 429.

Etwas unglücklich verlor der DSKC Eppelheim II mit 2518:2525 beim TV Unterlenningen. Jana Wittmann sprang als Joker kurzfristig für Monika Hafen ein, sie spielt sonst in Unterharmersbach 120 Wurf im DKBC. Ein Doppelstart ist möglich. Mit 438 Kegeln machte Wittmann ihre Sache noch ganz gut. Beste Spielerin war Daniela Heckmann, die aber im Schlusspaar die Wende auch nicht mehr schaffte.

Eveline Haase war in die Vollen sehr schwach (275), überhaupt agierte der DSKC II in die Vollen nicht gut. Im Abräumen waren sie sechs Kegel besser als Unterlenningen und hatten auch viel weniger Fehler (29:45). „Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert, aber die Partie war bis zum Schluss spannend“, kommentierte Kim Herbold.

DSKC Eppelheim II: J. Wittmann 438, S. Pozarycki 404, L. Heckmann 389, Herbold 425, Haase 418, D. Heckmann 444.

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