Lokalsport

Der kommende Gegner Stuttgart hat trotz seiner Qualität die beiden letzten Auswärtsspiele verloren

Ansammlung an herausragenden Spielern

Sven Mislintat und Tim Walter haben den VfB Stuttgart nach dem Abstieg aus der Bundesliga umgebaut. Dass das neue sportliche Führungsduo keine halben Sachen macht, das haben auch die Verantwortlichen des SVS zu spüren bekommen, als am 31. August, am letzten Tag der Transferperiode, Philipp Förster für drei Millionen Euro verpflichtet wurde.

Der Transfer war eine nachträgliche Korrektur des eingeschlagenen Weges, der am Ende der Saison mit dem Aufstieg gekrönt werden soll. So richtig auf Touren sind die Schwaben aber noch nicht gekommen. Der VfB kassiert zu viele Platzverweise und hat die vergangenen beiden Auswärtsspiele beim Mit-Aufstiegsaspiranten Hamburg (2:6) und Osnabrück (0:1) verloren. Die Antwort gelang dann postwendend mit dem 3:0-Derbysieg gegen den Karlsruher SC. Und direkt im Anschluss steht dann auch schon das zweite Nachbarschaftsduell auf dem Programm. Sportdirektor Mislintat sagt allerdings: „In der Wahrnehmung ist das Duell gegen Sandhausen schon ein kleineres Derby.“ Trotzdem müsse man den gleichen Antrieb haben und mit der gleichen Qualität antreten.

In personeller Hinsicht fehlt Oliver Kempf, der sich eine Rotsperre eingehandelt hat. Außerdem muss Walter auf die Defensivspezialisten David Grözinger, Marcin Kaminski, Borna Sosa und Luca Mack sowie auf Nachwuchsstürmer Sasa Kalajdzic verzichten. „Sie haben trotzdem eine Ansammlung an herausragenden Einzelspielern“, sagt SVS-Trainer Uwe Koschinat, der dabei nicht nur an die international erfahrenen Mario Gomez, Holger Badstuber und Gonzalo Castro denkt: „Wir müssen die einstudierten Laufwege und das schwer lesbare Spiel in den Griff bekommen.“ mjw

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