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Auf Anhieb beim SVS heimisch

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Besar Halimi verpasst mit dem Kosovo die direkte Qualifikation für die EM

Herr Halimi, Sie waren zuletzt bei der kosovarischen Nationalmannschaft und wurden dort zweimal eingewechselt. Wie war der Ausflug?

Besar Halimi: Leider durfte ich diesmal nicht von Beginn an ran. Das war ein bisschen bitter, weil es für unsere Nation zwei bedeutsame Spiele waren. Nach den Niederlagen gegen Tschechien (1:2) und England (0:4) sind wir ein bisschen unglücklich darüber, dass wir uns nicht direkt für die Europameisterschaft qualifizieren konnten. Es war mehr drin, aber wir müssen uns auch nicht schämen, dass wir als kleine Nation gegen diese Teams verloren haben.

Dank der Nations League hat der Kosovo aber immer noch die Chance, sich über die Play-offs zu qualifizieren. Wie beurteilen Sie die Ausgangslage?

Halimi: Wir haben jetzt ein bisschen Zeit, um uns gegenseitig wieder aufzubauen und dann wollen wir im März fit sein. Wir haben die Qualität und werden unseren Powerplay-Fußball weiter spielen. Es ist alles möglich.

Sie sind von Bröndby Kopenhagen nach Sandhausen gewechselt. In Dänemark lief es gegen Ende nicht mehr so gut und bisher sind sie auch beim SVS noch nicht so zum Zug gekommen, wie Sie sich das vorgestellt haben. Wie fühlen Sie sich?

Halimi: Ich merke, dass ich von Woche zu Woche näher heranrücke. Mit dem Wechsel ging es sehr schnell und direkt danach war ich bei der Nationalmannschaft. Nach meiner Rückkehr stand ich dann gleich auf dem Platz. Hätte ich beim Debüt für Sandhausen gleich zwei Tore erzielt, hätte keiner etwas gesagt. Aber so war es vielleicht einfach noch ein bisschen zu früh. Ich warte geduldig auf meine Chance und heimisch habe ich mich beim SVS auf Anhieb gefühlt.

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