Lokalsport

Handball-Badenliga Hockenheim gegen den noch ungeschlagenen TSV Birkenau / HSG St. Leon/Reilingen gegen SG Heidelsheim/Helmsheim gefordert

Auf den HSV wartet im Heimspiel ein richtig dicker Brocken

Archivartikel

Die ersten Partien in den Ligen des Badischen Handball-Verbandes sind Geschichte, aber wohl keiner weiß jetzt schon richtig genau, wo er steht. Weitere Aufschlüsse werden aber sicherlich die anstehenden Aufgaben an diesem Wochenende ergeben.

Sichtlich geknickt verließen die Badenliga-Akteure des HSV Hockenheim nach der Niederlage gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen II das Feld in der Oftersheimer Karl-Frei-Halle. „Ich bin der Mannschaft im Nachhinein nicht böse, auch wenn wir gerne Punkte mitgenommen hätten. Die Jungs haben gekämpft, aber uns fehlte hier und da die Cleverness“, blickt Trainer Admir Kalabic. Jetzt erwarten die Rennstädter den noch ungeschlagenen TSV Birkenau.

„Die Runde ist zwar noch jung und die Gegner sind entsprechend schwer einzuschätzen, aber Birkenau hat in Viernheim gewonnen und das sagt schon einiges. Es ist eine spielerisch sehr starke Mannschaft mit einem guten Torwart, also da erwarten wir einen richtig harten Brocken“, meint Kalabic. Umso mehr hofft er auf die Rückkehr von Rückhalt Robbie Sowden im HSV-Gehäuse – und dass sich die aufgrund der langfristigen Ausfälle von Philippe Schinke und Max Rausch ohnehin schon angespannte Personalsituation nicht noch verschärft.

Cleverness und Spielwitz

Nach zwei Unentschieden erwartet die HSG St. Leon/Reilingen die verlustpunktfreie SG Heidelsheim/Helmsheim, die zu den Mitfavoriten zählt. Besonders der klare Heimspielerfolg gegen den weiteren Kandidaten Viernheim zeigt die spielerischen Qualitäten der Gäste, die vor allem durch eine starke Defensive überzeugten.

Die HSG-Team hat in seinen ersten Partien gezeigt, dass es in spielerischer und konditioneller Hinsicht in guter Verfassung ist.

Überzeugend ist die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der das HSG-Team nun wieder punkten will. Mit etwas mehr Cleverness und Spielwitz im Offensivbereich sollte St. Leon/Reilingen sicher in der Lage sein, den Kraichgauern Paroli zu bieten.

Gesundes Selbstvertrauen

Im Derby beim TV Friedrichsfeld um das Trainer-Duo Marco Dubouis und Sebastian Schubert sollen am Samstag (19 Uhr) für die TSG Eintracht Plankstadt die nächsten Zähler her. Gelingt es, an die starke zweite Hälfte aus dem Spiel gegen Stutensee/Weingarten anzuknüpfen, sollte dies auch möglich sein. Plankstadts Coach Niels Eichhorn vor einem gut eingestellten Gegner, der mit 0:4 Zählern bestimmt schon ein wenig Druck verspürt: „Wir erwarten eine extrem motivierte Mannschaft, die die ersten Punkte der Runde einfahren möchte. In der Vergangenheit war immer viel Feuer in den Spielen beim TVF und auch diesmal steht uns eine robuste Truppe gegenüber. Es wird darauf ankommen, den Kampf von Beginn an anzunehmen und jederzeit dagegenzuhalten.“ Plankstadt tritt die kurze Fahrt also mit einem gesunden Selbstvertrauen an.

HG muss nach Wiesloch

Rücken- und Aufwind nach dem Derbysieg über den HSV verspüren indes die Jungs der HG II und werden am Sonntag, 18 Uhr, bei der TSG Wiesloch vorstellig. Dort scheint Hendrik Wagner, der auch schon für die HG am Ball war, eine gewisse Lücke hinterlassen zu haben, denn die Weinstädter stehen noch mit leeren Händen da. Der junge Shooter sorgt jetzt in der Drittklassigkeit für Furore. Die SG Leutershausen hat sich seine Dienste jüngst bis 2021 gesichert.

„Wenn wir uns weiterhin bis zum Spiel steigern, bin ich zuversichtlich, dass wir zwei Punkte von dort mitbringen können. Der Druck liegt aber ganz klar bei Wiesloch, das schon fast zum Punkten verdammt ist“, blickt HG-Coach Frederik Fehrenbach voraus. „Für das Spiel arbeiten wir in unseren Trainingseinheiten weiter an unseren Angriffsformationen gegen 5:1 und 3:2:1-Deckungen. Aber auch gerade in unserer eigenen Abwehr müssen wir uns weiter stabilisieren.“ sz/zg

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