Lokalsport

Ringen Tabellenführer Reilingen/Hockenheim trifft auf Viernheim

Auf RKG wartet ein richtig dicker Brocken

Zum zweiten Aufeinandertreffen nordbadischer Teams in der Regionalliga der Ringer kommt es, wenn Tabellenführer RKG Reilingen/Hockenheim vor heimischer Kulisse die drittplatzierten Ringer des SRC Viernheim empfängt. Das Team von Wolfgang Laier will die Spitze behaupten, ist sich aber der Stärke der Südhessen gerade in den mittleren Gewichtsklassen durchaus bewusst.

Nach dem ersten Saisondrittel präsentiert sich die RKG als Überraschungsmannschaft auf dem ersten Tabellenplatz. Nun wartet mit dem Lokalrivalen SRC Viernheim nicht nur das erste Derby, sondern auch ein richtig dicker Brocken.

Sehr stark besetzt

Die Viernheimer zeichnen sich, ähnlich wie Ringkampfgemeinschaft, durch starke deutsche Athleten aus. Die mittleren Gewichtklassen sind mit Pascal Hilkert (71 Kilo Greco), Sebastian Schmidt (75 Kilo Freistil), Florian Scheuer (75 Kilo Greco) und Matthias Schmidt (80 Kilo Freistil) sehr stark besetzt. Hinzu kommt mit Shyukri Salimov Shyukriev (66 Kilo Freistil) ein weiterer Siegringer in den Reihen der Hessen, die allerdings mit dem Ausfall von Fliegengewichtler Horst Lehr (57 Kilo Freistil) zu kämpfen haben.

Die Ringkampfgemeinschaft hofft an diesem Wochenende auf ihre bestmögliche Mannschaft zurückgreifen zu können. Leistungsträger wie Robin Laier (71 Kilo Greco) und Igor Chichioi (66 Kilo Freistil) werden an diesem Kampftag schwere Aufgaben vor der Brust haben. Allerdings zeigte sich das RKG Team bisher in bestechender Form und immer in der Lage, die Gegner zu überraschen. Es darf mit einem hochklassigen Duell gerechnet werden, in dem so gut wie jeder Kampf offen sein wird.

KSV hofft auf dritten Sieg

Oberligist KSV Ketsch spekuliert heute Abend gegen Malsch auf den dritten Saisonsieg und will damit für Abstand zum Tabellenkeller sorgen. Erst einen Sieg hat der Aufsteiger Malsch (17:16 zum Auftakt gegen Kirrlach) zu verzeichnen, für Ketsch eine Aufgabe, die zu meistern ist. „Wir wollen den Schwung vom Sieg in Hemsbach mit in diesen Kampf nehmen und hoffen auf einen glatten Sieg“, ist der Ketscher Vorsitzende Markus Herzog recht zuversichtlich.

Im Kampf wird jedoch auch viel von der taktischen Aufstellung beider Teams zusammenhängen, wobei schon in den Auftaktkämpfen Vorentscheidungen fallen können. Ein Wiedersehen gibt es auf der Matte mit den früheren Ketschern Daniel Mächtel und Christian Eberwein, die einst in Ketsch das Ringen erlernt haben und am Malscher Aufstieg ihren Anteil hatten. Den Vorkampf bestreiten ab 19 Uhr die beiden zweiten Mannschaften.

ASV wohl chancenlos

In der Verbandsliga dürfte Schlusslicht ASV Eppelheim gegen Tabellenführer SVG Weingarten chancenlos sein. Die Reserve des DRL-Clubs hat alle bisherigen fünf Saisonkämpfe souverän gewonnen und strebt den Wiederaufstieg in die Oberliga an.

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