Lokalsport

Fußball-Landesliga Spvgg 06 Ketsch verliert 1:3 gegen ASC Neuenheim / Abwehr beim vorentscheidenden Freistoß im Tiefschlaf

Auswärts hui – aber zu Hause eher durchwachsen

Archivartikel

Auswärts hui und zu Hause eher durchwachsen. So läuft es momentan für die Spvgg 06 Ketsch, die am gestrigen Sonntag gegen den ASC Neuenheim durchaus verdient die nächste Niederlage auf eigenem Platz hinnehmen mussten. Am Ende setzten sich die Gäste mit 3:1 durch.

Das Spiel begann sehr flott, denn bereits in der 2. Minute bot sich dem Gast die erste Gelegenheit, als bei einem Torabschluss die Kugel nur knapp am Pfosten vorbeirollte. Nach vier Minuten verzeichnete die Heimelf einen Ballgewinn im Mittelfeld und nach gutem Pass von Daniel Marzoll in die Spitze stürmte Leonce Eklou alleine in Richtung Gästetor und wurde vom herauseilenden Keeper Dominik Sandritter gefoult. Den unstrittigen Strafstoß verwandelte Salvatore Rindone sicher zum 0:1. Nur zwei Minuten später hätte Sören Ruder schon erhöhen müssen, als er nach einer Freistoßhereingabe von Steffen Jung vier Meter vor dem Tor an die Kugel kam, diese aber über den Querbalken hämmerte.

Danach fingen sich die Gäste. Die 17. Minute brachte den verdienten Ausgleich durch Nazmi Bulut. Dann hatte Ketsch zwar etwas mehr vom Spiel, das nächste Tor erzielten allerdings die Gäste. Nach einem Freistoß für Neuenheim war die Ketscher Hintermannschaft noch im Tiefschlaf und verpennte die schnelle Ausführung, so dass Ugur Beyazal mutterseelenalleine vollenden durfte. Die 06er hatten danach zwar noch zwei Gelegenheiten zum Ausgleich, doch weder Markus Bertolini noch Sören Ruder brachten den Ball ins Ziel.

Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff legte der inzwischen für den verletzt ausgeschiedenen inzwischen auf dem Platz befindliche Kevin Nauen mit der Hacke auf Eklou durch der alleine auf Tor stürmte, nochmals gut verzögerte, dann aber die Kugel am Gehäuse vorbeizirkelte. Die Entscheidung fiel in der 69. Minute, als Neuenheim über links zielstrebig nach vorne spielte und Soh Kushida im dritten Versuch das 1:3 erzielte.

Ketsch musste nun die Abwehr noch mehr entblößen und konnte sich in der Folge bei Torhüter Jonas Wies bedanken, nicht den nächsten Treffer kassiert zu haben. Die Chance zum Anschlusstreffer bot sich Marco Marchi, seinen Torschuss aus kurzer Distanz lenkte Dominik Sandritter aber über die Latte. jf

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