Lokalsport

2. Handball-Bundesliga Frauen Ketsch erwartet Herrenberg

Bären müssen von Anfang an hellwach sein

Gegen Herrenberg gehen die Ketscher Kurpfalz-Bären morgen, Samstag, mit einem mulmigen Gefühl ins Spiel. In der letzten Saison wäre Herrenberg zwar fast aus der 2. Handball-Bundesliga Frauen abgestiegen, doch gegen die Bären waren die „Kuties“ jeweils voll auf der Höhe und gewannen beide Spiele.

In der laufenden Runde sieht es weit besser für Herrenberg aus, denn mit 11:9 Punkten liegt man im Vorderfeld der Tabelle. Die Mannschaft ist ein Spezialist für knappe Ergebnisse, denn sechs der bisherigen Spiele endeten höchstens mit einem Tor Unterschied. Zuletzt gab es ein 27:27 Unentschieden in Gröbenzell und ein 24:23 Sieg gegen Mainz. In der Torschützenliste finden sich Sulamith Klein mit bislang 55 Toren auf Rang 7 und die erst 17-jährige Juniorennationalspielerin Lea Neubrander mit 50 Toren auf Rang 15.

Neurotthalle als Festung

Mit dem zweiten Tabellenplatz hatte vor der Saison kein Ketscher Verantwortlicher geliebäugelt. Vor allem nicht mir der glänzenden Auswärtsbilanz (9:1 Punkte). Jetzt müssen die Bären beweisen, dass die Neurotthalle wieder zur Festung wird.

Trainerin Katrin Schneider weiß, dass es gegen die erfahrene und kampfstarke Herrenberger Truppe alles andere als einfach werden wird: „Wir haben in der Vorsaison erleben müssen, über welche kompakte Stärke unser Gegner verfügt. Da wird es besonders wichtig sein, nicht in Rückstand zu geraten, sondern mit dem Anpfiff voll konzentriert in der Abwehr zu stehen und unsere Chancen im Angriff gut zu nutzen. Wir müssen von Anfang an hellwach sein.“ ihb

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