Lokalsport

Fußball Namhafte Clubs beim U-13-Masters in Ketsch

Beim Nachwuchs soll der Spaß im Vordergrund stehen

Archivartikel

„Fußball der Spitzenklasse“ – so steht es in dicken Lettern auf der Titelseite des Turnierheftes, für das am Sonntag, 5. Januar, in der Neurotthalle in Ketsch stattfindende U-13-Masters der Spvgg 06 Ketsch. Dem Veranstalter ist es auch bei der mittlerweile 33. Auflage des Fußball-Hallenevents gelungen, wieder ein erlesenes Feld in die Enderle Gemeinde zu locken.

Neben dem Vorjahressieger TSG Hoffenheim sind mit VfB Stuttgart, 1. FC Köln, Bayer 04 Leverkusen, 1. FSV Mainz 05, SC Freiburg, SV Sandhausen, Karlsruher SC, SV Waldhof Mannheim, FC Chemnitz sowie ein Team des Veranstalters am Start. Der Qualifikant TuS Makkabi Frankfurt, der am 1. Dezember letzten Jahres bei einem Ausscheidungsturnier in Ketsch ermittelt wurde und da seine Klasse unter Beweis stellen konnte, komplettiert das Zwölferfeld.

Geheimtipp des Turnierleiters

„Makkabi Frankfurt ist für mich ein Geheimtipp, der stark zu beachten sein wird, und durchaus in der Lage ist, den etablierten Jugendteams aus den Nachwuchsleistungszentren der Profivereine Paroli zu bieten“, meint Steffen Jung, der Trainer der Ketscher D-Jugendlichen, der seinen Schützlingen in dem elitären Feld nur eine Außenseiterrolle einräumt. Das Turnier beginnt am Sonntag um 9 Uhr mit den Vorrundenspielen. Um 12.45 Uhr ist ein Einlagespiel der Bambini vorgesehen und um 15 Uhr schließt sich ein Showprogramm an.

Um 15.30 Uhr starten die Halbfinalbegegnungen und das Finalspiel steht um 17.15 Uhr auf der Agenda. Dem Präsidenten des badischen Fußballverbandes, Ronny Zimmermann, und Verbandsjugendleiter Rouven Ettner war es ein Bedürfnis, in ihrem Vorwort im Turnierheft auf den Fairplay-Gedanken hinzuweisen. „Spieler in diesem Alter sollte es vorrangig um Spaß gehen, überzogener Ehrgeiz und Druck haben dabei nichts verloren“, appelliert Zimmermann auch an die Eltern am Spielfeldrand sowie Trainer und Betreuer, das Fairplay in den Vordergrund zu rücken. „Loben statt toben“, „Erlebnis statt Ergebnis“ oder „Vorbild statt fuchsteufelswild“: Wenn sich jeder an diesen Grundsatz hält, dann steht dem Fußballevent in Ketsch für ein gutes Gelingen nichts mehr im Weg. lof

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