Lokalsport

Der Gegner Der 1. FC Heidenheim – eines der Top-Teams der Liga

Blatt hat sich gewendet

Den Jahresauftakt hat sich der 1. FC Heidenheim so nicht vorgestellt: 0:3 beim VfB Stuttgart und 0:0 gegen Kellerkind Dynamo Dresden. Das Erfolgsrezept der Sachsen: Sich hinten einigeln und den Gegner anrennen lassen. Heidenheims Trainer Frank Schmidt gab im Nachgang zu, dass dies seine Mannschaft mental zermürbt habe – eine Parallele zu Sandhausens 0:2 in Nürnberg. Trotzdem fahren die Heidenheimer mit breiter Brust in die Kurpfalz und Mikayil Kabaca, der Sportliche Leiter des SVS, sagt: „Für mich gehört Heidenheim zu den besten Teams der Liga.“

Das musste auch schon der SVS am eigenen Leib erfahren: Lange Zeit galt das Team von der Ostalb als der Angstgegner der Schwarz-Weißen. Zwischen 2010 und 2018 gab es in der 2. und 3. Liga sowie dem DFB-Pokal 15 Duelle, die Sandhausen alle nicht für sich entscheiden konnte. Erst im Endspurt der vergangenen Saison wendete sich das Blatt und auch in der Vorrunde gewann Sandhausen dank der Treffer des mittlerweile nach Stuttgart gewechselten Philipp Förster und Kevin Behrens mit 2:0 in der Voith-Arena.

Ein Experte für Duelle gegen Heidenheim ist aufseiten der Schwaben Identifikationsfigur Marc Schnatterer, der bereits vier Treffer gegen Sandhausen erzielte. Auf der Gegenseite wird Denis Linsmayer voraussichtlich sein 13. Duell gegen den FCH bestreiten. Seine Bilanz: ein Tor, zwei Siege, fünf Unentschieden und vier Niederlagen.

Personell hat sich bei den Heidenheimern in der Winterpause wenig getan: Mit Tobias Mohr kam ein Spieler aus Fürth, der es auf Anhieb in die Startformation geschafft hat. Außerdem wurde Oliver Steurer nach Münster verliehen, Patrick Schmidt nach Dresden und Merveille Biankadi nach Braunschweig. mjw

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