Lokalsport

2. Handball-Bundesliga Frauen Ketscher Kurpfalz-Bären treffen im letzten Saison-Heimspiel mit Werder Bremen auf eine der offensivstärksten Mannschaften

Blick ist fest auf Platz zwei gerichtet

Archivartikel

Die Ketscher Kurpfalz-Bären erwarten im letzten Heimspiel der Saison in der 2. Handball-Bundesliga heute, ab 18 Uhr in der Neurotthalle das Team des SV Werder Bremen.

Gar nicht so gerne denken die Spielerinnen der Kurpfalz-Bären an ihr Gastspiel im Januar in Bremen zurück. Dort kassierten sie nach einer indiskutablen Leistung eine 33:23-Niederlage und damit die höchste Pleite im bisherigen Saisonverlauf.

Auf Boden der Tatsachen geholt

Dr. Robert Becker: „Nach den teils grandiosen Auftritten in der Vorrunde hat uns Bremen zum Jahresauftakt auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die anschließenden Punktverluste zuhause gegen Zwickau und Halle standen ganz unter dem Stern der frustrierenden Eindrücke in Bremen. Dennoch blicken wir in der Gesamtschau auf eine hervorragende Saisonbilanz zurück. Und wir haben weiterhin die Chance auf die Vizemeisterschaft, aber nur, wenn wir eine der offensivstärksten Mannschaften der 2. Bundesliga besiegen können.“

Heidergott strebt 200. Tor an

Mit Werder Bremen kommt eine der angriffsfreudigsten und torhungrigsten Mannschaften nach Ketsch. In 26 Spielen hat Bremen 744 Tore erzielt, während es die Bären „nur“ auf 704 Treffer brachten. Mit Merle Heidergott stellt Bremen die Dritte in der Torjägerliste, die in der heutigen Partie ihren 200. Torerfolg anstrebt (bei bislang 196 Toren). Aber auch Ketsch muss sich hier nicht verstecken. Saskia Fackel (153) und Carmen Moser (152) belegen in dieser Statistik den siebten und achten Rang, wobei Carmen Moser mit 141 Toren aus dem Spiel heraus (ohne Siebenmeter) noch weiter vorne platziert ist.

Im vergangenen Spiel in Herrenberg hielten die Bären sehr gut mit, mussten sich aber am Ende mit einem Tor geschlagen geben. Bremen kommt mit der Empfehlung eines 33:23-Sieges über die Trierer Miezen, kurioserweise das gleiche Ergebnis wie im Januar gegen die Bären. Kate Schneider probierte in Herrenberg mehrere Varianten aus und man darf gespannt sein, mit wie sie ihre Mannschaft gegen Bremen auf die Platte schicken wird. Dazu die junge Trainerin: „Bremen macht in jedem Spiel ordentlich Dampf, da werden wir sehr gefordert sein, um unseren Fans einen Sieg zu bieten.“

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