Lokalsport

Sportkegeln-Bundesliga Der VKC gewinnt gegen Haibach trotz ganz schwacher Leistung deutlich

Cartharius: Wie schlecht sollen wir denn noch spielen?

Trotz einer enttäuschenden Vorstellung siegte der Tabellenführer der DCU-Bundesliga im Sportkegeln, VKC Eppelheim, 5893:5672 gegen den TV Haibach. Es war eine trostlose Partie, in der nur Gunther Dittkuhn und mit Abstrichen Lars Ebert und Leonard Erni ihre Leistung brachten. Der VKC blieb weit unter 6000 Kegeln, „seit ich hier spiele, war das Ergebnis noch nie so schwach“, gab Jürgen Cartharius zu. Natürlich fehlten Daniel Aubelj und Tobias Lacher, die in der zweiten Mannschaft aushalfen, für ein besseres Ergebnis. Das Erschreckende daran ist, dass die Konkurrenz das nicht ausnutzen kann.

Haibach bot eine desaströse Vorstellung und war von Erstliganiveau weit entfernt. Steffen Matheis blieb sogar unter 900 Kegeln. Nur Markus Brunner (1014) und Gabriel Peter überzeugten. Die Gäste konnten vor allem im Abräumen nicht mithalten. Nachdem Brunner neun Kegel gegen Lars Ebert gutgemacht hatte, holte Ersatzmann Leonard Erni mit passabler Vorstellung 46 Kegel gegen Matheis heraus. Jürgen Cartharius war mit seiner Leistung nicht zufrieden, er spielte zwei gute und zwei schlechte Bahnen. Dennoch führte Eppelheim nach dem Starttrio mit 93 Kegeln, was Cartharius zu der Äußerung veranlasste: „Wie schlecht sollen wir denn noch spielen?“ veranlasste.

Im Schlusstrio ging es so weiter. Marlo Bühler hatte massive Knieprobleme und schleppte sich auf der letzten Bahn bis zum Spielende durch. Jan Jacobsen machte auf der dritten Bahn für den jungen Adrian Rupp Platz. Die wenigen Zuschauer konnten sich dann wenigstens noch am Duell von Dittkuhn gegen Peter erfreuen. Mit 387 im Abräumen holte sich Dittkuhn die Tagesbestleistung (1052).

„In Lampertheim werden wir nächsten Freitag sicher mehr gefordert“, blickte Jürgen Cartharius auf das letzte Bundesligaspiel in diesem Jahr. Vor vollem Haus sollte es dann auch wieder mehr Spaß machen.

VKC Eppelheim: Ebert 1005, L. Erni 942, Cartharius 981, Bühler 977, Jacobsen/A. Rupp 537+399=936, Dittkuhn 1052.

Plankstadt siegt ohne Glanz

Ohne Andreas Tippl und Marco Mergenthaler konnte Frei Holz Plankstadt seine Zuschauer nicht mit dem erhofften 6000er verwöhnen. „Es war ein harter Kampf, Neustadt hat sich stark präsentiert“, meinte Tippl, der wegen Knieproblemen pausierte. Ein starkes Spiel machte Thomas Hörner, der fehlerlos blieb und sich mit 1038 Kegeln - gemeinsam mit Neustadts Michael Moosburger - die Tagesbestleistung holte. Rainer Nord war knapp besser als Bastian Bieberbach. Schlecht lief es bei Kai Schneider, der im Abräumen ganz wenig traf. Mit 928 verlor er 110 Kegel gegen Moosburger.

Mit 19 Zählern Rückstand ging Plankstadt ins Schlusstrio. Und Dennis Koch, Jens Petri und Daniel Zirnstein gaben auf der ersten Bahn noch einmal Kegel ab. Petri sorgte dann mit 282 Kegeln auf seiner zweiten Bahn für die Wende und ab da war Frei Holz überlegen. Die Gäste schlugen durch Michael Lohrer zwar kurzfristig noch einmal zurück, aber letztlich stand ein glanzloser Arbeitssieg für Plankstadt zu Buche. „Die höheren Ergebnisse spielen wir wieder, wenn wir müssen“, meinte Andreas Tippl.

Frei Holz Plankstadt: Hörner 1038, Nord 979, K. Schneider 928, Koch 907, Petri 1025, Zirnstein 996.

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