Lokalsport

Handball-Badenliga HG Oftersheim/Schwetzingen II trennt sich 23:23 von Heidelsheim/Helmsheim

„Das Ergebnis ist so okay“

„Eigentlich waren beide Punkte für uns drin“, ärgerte sich Christoph Lahme, spielender Co-Trainer von Handball-Badenligist HG Oftersheim/Schwetzingen II. Sein Team knöpfte der SG Heidelsheim/Helmsheim beim abwehrbetonten 23:23 (14:15) immerhin einen Zähler ab, so dass die SG damit fast jegliche Hoffnungen auf den Relegationsplatz und die Rückkehr in die Oberliga begraben muss – aber eben noch nicht ganz.

Doch auch für den Gast wäre ein Sieg bei den permanent knappen Spielständen (5:3, 5:7, 7:7, 10:13, 20:18, 21:21) durchaus im Bereich des Möglichen gelegen, so dass sich nach Ablauf einiger Zeit nach Ertönen des Schlusspfiffs eine gewisse Zufriedenheit bei den heimischen Handballern dann doch wieder einstellte. Mit meist offensiven Deckungsvarianten hatte der Gastgeber den oft wurffreudigen Bruchsalern (zuvor fast 30 Treffer pro Spiel) ein wenig den Angriffsschwung genommen. „Im Endeffekt ist der Punkt gerecht. Beide Mannschaften haben zu viele klare Einwurfmöglichkeiten liegenlassen. Wenn man sieht, dass wir mit drei verletzten Rückraumspielern ins Spiel gehen, ist das Ergebnis so okay“, brachte es Trainer Frederik Fehrenbach für seine Seite auf den Punkt. Christoph Lahme (Bänder im Knöchel gerissen), Hamza Hakic (Schulterprobleme) und Valentin Demel (Fersenprellung) bissen auf die Zähne, Florian Siegel fehlte krankheitsbedingt komplett),

Herb sticht heraus

Nur zu Beginn entwickelte sich eine Art munteres Scheibenschießen (elf Tore in den ersten zehn Minuten), bis beidseitig die Torverhinderung immer mehr in den Vordergrund geriet (17 Tore in der gesamten zweiten Halbzeit). „Im Großen und Ganzen bin ich mit der gezeigten Leistung und besonders mit der umgestellten Abwehr in der zweiten Hälfte sehr zufrieden“, lobte der Coach seine Jungs.

Bei den Hausherren stach dabei Maximilian Herb im Kasten ein wenig heraus, der schon am Vorabend seine Drittliga-Feuerprobe in Nußloch bestanden hatte. Fehlwürfe unter Zeitspielandrohung waren oft an der Tagesordnung. Was Fehrebach allerdings ärgerte, war das letzte HG-Überzahlspiel nach der 50. Minute: „ Das verlieren wir mit 0:2 und lassen sogar noch einen weiteren Konter zu, den sich Herb holte. Da stellen wir uns einfach zu unclever an.“

Im Finale vergab sowohl die HG gute Einwurfmöglichkeiten, darunter einen Siebenmeter, wie auch die SG H/H, die zum Beispiel einen weiteren Konter nicht bei Herb im Netz unterbrachte. Ein finaler Freiwurf der Gäste blieb dann noch im Block hängen und die Punkteteilung war zementiert. Hervorzuheben seien nach Fehrenbachs Ansicht auch der treffsichere Adrian Wiegang und Robert Lux, der ebenfalls angeschlagen seit Wochen nur sparsam trainiert und wichtige Tore warf.

HG: Herb, Gärtner; Hirsch, Demel (4), Gartner (2), Lux (4), Lücke, Fink (1), Kalabic, Hakic, Klink, Wiegand (9/2), Lahme, Hahne (3). mj

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