Lokalsport

Sparkassen-Cup Hallenturnier in Ketsch beginnt mit Spiel des Zweitligisten SV Sandhausen / Vorfreude bei Organisator Otmar Schork

„Das Stelldichein der Fußballregion“

Archivartikel

Ketsch.Die Tage zwischen Weihnachten und den ersten Begegnungen im neuen Kalenderjahr im Stadion sind normalerweise fußballlos. Im Verbreitungsgebiet sieht das bedingt durch Hallenturniere anders aus: Ein Highlight ist der Sparkassen-Cup in der Ketscher Neurotthalle. Beim 19. Rhein-Neckar-Hallenturnier treten mit dem SV Sandhausen, dem SV Waldhof Mannheim und dem FC-Astoria Walldorf die großen Clubs der Region an. Dort besteht aber auch für die kleineren Vereine die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. „Ich freue mich, dass wir das Turnier in gewohnter Manier durchführen werden. Beim Budenzauber kann David gegen Goliath bestehen. Es ist das große Stelldichein der Region“, sagt Organisator Otmar Schork vom SVS.

Der Titelverteidiger vom Hardtwald trifft zunächst auf die Hausherren von der Spvgg 06 Ketsch, den TuS Mechtersheim und die SG ASV/DJK Eppelheim. „Wir werden eine schlagkräftige Truppe aufbieten, das sind wir der Veranstaltung schuldig“, erklärt Schork. Mit Spaß müsse der SVS spielen, um am Ende erfolgreich zu sein und das sei auch das Ziel, erklärte Trainer Uwe Koschinat.

Zwar gibt es diesmal kein Mannheimer Stadtduell zwischen dem VfR gegen den SV Waldhof in der Vorrunde, mit dem FV Brühl, Astoria Walldorf und dem FC Victoria Bammental stehen dennoch interessante Partien an. Und für zwei VfR-Akteure ist der Sparkassen-Cup ein Highlight, denn mit Steffen Kochendörfer und Daniel Herm kehren zwei Ketscher an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Allerdings steht hinter dem Einsatz von Kochendörfer noch ein Fragezeichen: „Er hat zwar die letzten Spiele vor der Pause absolviert, aber die Gesundheit geht vor. Wir brauchen ihn in der Rückrunde, deswegen werden wir nichts riskieren“, Serkan Secerli, der VfR-Übungsleiter.

SV 98 möchte Akzente setzen

Mehr Risiko will der SV 98 Schwetzingen eingehen, denn bisher haben die Spargelstädter in Ketsch noch nie glänzen können. Mit Neu-Coach Kevin Knödler soll diese Negativserie ein Ende haben: „Ich weiß, wie es in der Halle zur Sache geht und ich weiß, wie man dort zu spielen hat. Genau das werde ich meinen Spielern versuchen, zu vermitteln. Wir wollen über die Vorrunde hinauskommen.“ Dann müssten die Schwetzinger in ihrer Gruppe mindestens Zweiter werden. Gegner sind Wormatia Worms, der ASC Neuenheim und der Sieger des Qualifikationsturniers in Bammental, der FC Türkspor Mannheim.

Der SV Waldhof sinnt nach den zwei bitteren Niederlagen gegen den VfR im Vorjahr auf Revanche. Gegen die TSG Pfeddersheim, den VfB St. Leon und den 1. FC Wiesloch, Sieger des Qualifikationsturniers in Eppelheim, sind die „Buwe“ favorisiert. Jochen Kientz, Sportdirektor der Waldhöfer, warnt davor, dass kein Gegner unterschätzt werden darf: „Wir haben gesehen, dass in der Halle alles möglich ist. Die Mannschaften haben im Vorjahr super performt. Ich bin überzeugt davon, dass sie uns alles abverlangen werden.“ Mit Miro Varvodic (zuletzt Stuttgarter Kickers) und Silas Schwarz (TSV Schott Mainz) werden zwei Gastspieler im Einsatz sein, das bestätigte SVW-Pressesprecher Domenico Marinese.

Ein erfolgreiches Abschneiden zahlt sich nicht nur in sportlicher, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht aus: Der Sieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 4000 Euro. Eröffnet wird das Turnier am morgigen Freitag um 17 Uhr mit der Begegnung SVS gegen Mechtersheim. mjw

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