Lokalsport

Handball-Badenliga Hockenheim verliert 18:25 gegen Neuenbürg

Dem HSV fehlt der Schwung

Mit guten Erinnerungen an das Hinspiel und einigen Vorsätzen nahmen sich die Badenliga-Handballer des HSV Hockenheim der Hürde HC Neuenbürg an. Denn der erste Vergleich beim damaligen Tabellenführer ging nach guter Leistung nur mit einem Tor verloren. Das sollte jetzt anders aussehen, auch um mit einem Erfolg Schlusslicht Eggenstein auf Distanz zu halten. Doch die Hausherren bissen sich an der Defensive der Gäste phasenweise die Zähne aus, was gemeinsam mit technischen Fehlern zur 18:25-(10:13)-Niederlage führen sollte.

Der HSV gefiel zu Anfang durch eine giftige Defensive, unterband die Angriffe frühzeitig und ließ sich auch zunächst von einem 2:5-Rückstand nicht beirren (5:6). Doch nachfolgend traten hintereinander Abspiel- und Schrittfehler auf, was der HCN im Stile einer Spitzenmannschaft ausnutzte (5:9). Angetrieben von einigen Paraden des erneut sicheren Keepers Robbie Sowden wären die Rennstädter dann fast sogar auf zwei Treffer dran gewesen.

Nach Wiederanpfiff bot sich die Chance, dies nachzuholen. Allerdings wurde erneut die falsche Entscheidung getroffen. Weiter mussten sich die Gastgeber jedes Tor hart erarbeiten, denn die stabile 6:0-Defensive des HCN wurde nicht immer dynamisch genug angelaufen. Es fehlte einfach gewissermaßen der nötige Schwung. Eine Undiszipliniertheit des HSV – Auswechselspieler Felix Gubernatis wurde mit einer Zeitstrafe bedacht – führte mit zu einem klaren Rückstand (12:18). Damit stand der HSV vermehrt unter Zugzwang, reagierte mit dem Einsatz des siebten Feldspielers. Eine spannende Endphase wäre nach dem 17:21 (52.) wieder im Bereich des Möglichen gewesen. Aber Neuenbürg ließ sich von dieser Momentaufnahme nicht irritieren und tütete den Auswärtssieg endgültig ein.

Kalabic sichtlich bedient

„Ähnlich wie gegen Wiesloch haben wir uns wieder das Leben selbst schwer gemacht. Eine Mannschaft wie Neuenbürg lässt das natürlich dann auch nicht ungestraft. So machen wir es dem Gegner schlichtweg zu einfach. Jetzt steht fest, dass uns noch sehr heiße Wochen erwarten“, zeigte sich Trainer Admir Kalabic nach Spielende sichtlich bedient.

HSV: Sowden, Lang; Hoffmann (1), Skade, Ziegler (1), Meyer (3/2), F. Gubernatis (2), Diehm (3), Gans (5), Schinke (3). ra

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