Lokalsport

Sportkegeln-Bundesliga Frei Holz Plankstadt erwartet TV Haibach

Den direkten Verfolger distanzieren

Archivartikel

Gleich das erste Spiel im neuen Jahr wird für Frei Holz Plankstadt ein richtungsweisendes sein. Wenn der Tabellenvierte der DCU-Bundesliga im Sportkegeln am Samstag (15.30 Uhr, Mehrzweckhalle) den direkten Verfolger TV Haibach (zwei Punkte weniger) schlägt, bliebe es nicht nur bei vier Zählern Rückstand auf das Spitzenduo VKC Eppelheim und Rot-Weiß Sandhausen, sondern es würde auch der Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter vergrößert. Zudem hätte Plankstadt nach dem Sieg in Haibach den direkten Vergleich gewonnen, ein wichtiges Kriterium bei Punktgleichheit am Saisonende.

Trotz der vierwöchigen Weihnachtspause profitiert Frei Holz noch vom Befreiungsschlag in Kuhardt, wo die Serie von drei Niederlagen beendet wurde. Der versöhnliche Jahresabschluss soll in einen guten Start münden. „Ich hoffe, dass wir gut aus den Startlöchern kommen und jeder Einzelne konzentriert seine Leistung abrufen kann“, sagte Kapitän Andreas Tippl.

Trainer mahnt zur Vorsicht

Trainer Boris Butzbach mahnt zur Vorsicht: „Der TV Haibach zählt keinesfalls zur Laufkundschaft“, verweist er auf vier Siege in Folge, unter anderem gegen den VKC Eppelheim. Haibach habe einen richtigen Lauf und sich regelrecht aus der Abstiegszone ins Mittelfeld der Tabelle katapultiert. Die Gäste sind aber vor allem heimstark, auswärts sind sie zumeist eine Klasse schlechter. Nur Mühlhausen hat einen noch niedrigeren Auswärtsschnitt als die Unterfranken. Nach zwei Heimniederlagen in Folge möchte Plankstadt seinen Fans wieder mal einen Sieg schenken.

VKC Eppelheim hoher Favorit

Einen problemlosen Erfolg dürfte der Vollkugelclub Eppelheim am Samstag (Spielbeginn 13 Uhr) beim Tabellenletzten SG Mühlhausen in Thüringen landen. Überraschungen sind allerdings immer möglich, wie sich in dieser Saison schon des Öfteren zeigte. Schließlich hat Eppelheim zwei seiner fünf Auswärtsspiele verloren. „Vom Papier her eine klare Sache, und alles andere als ein Sieg wäre eine faustdicke Überraschung, trotzdem wollen wir am Samstag die Leistung auf den Punkt bringen“, meinte Gunther Dittkuhn.

Die Bahnen im Mühlhausen sind nicht die fallträchtigsten, Eppelheim war vor zwei Jahren als einzige Mannschaft in der Lage, dort über 5700 Kegel zu spielen. Nur Daniel Aubelj schaffte einen Tausender. Die Gastgeber haben derzeit einen Heimschnitt von 5415 Kegeln und lediglich gegen Olympia Mörfelden gewonnen. Das ist der einzige Sieg überhaupt, so dass der Neuling gleich wieder absteigen dürfte.

Wenn Eppelheim den ersten Platz gegen Rot-Weiß Sandhausen verteidigen möchte, zählt nur ein Sieg. „Endlich geht es weiter“, freut sich Jürgen Cartharius auf das Ende der Winterpause. „Natürlich wollen wir die zwei Punkte mit nach Hause nehmen.“

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