Lokalsport

Ringen-Oberliga KSV Ketsch schielt nach dem 20:9-Heimerfolg gegen Hemsbach auf Platz zwei

Der Blick ist wieder nach oben gerichtet

Ringen-Oberligist KSV Ketsch hatte im Heimkampf gegen den Tabellenletzten KSV Hemsbach leichtes Spiel und kam zu einem überlegenen 20:9-Erfolg. Auch in der Vorrunde hatte der KSV die junge Hemsbacher Mannschaft mit 26:10 gut im Griff. Schon beim Wiegen verbuchten die Gastgeber einen kampflosen Sieg für Joel von Loefen. Bis zur Pause konnte Hemsbach noch mithalten, dann aber bestimmten die Ketscher klar das Geschehen und haben mit diesem Erfolg mit dem Tabellenzweiten KG Laudenbach/Sulzbach, der klar beim Spitzenreiter in Nieder-Liebersbach unterlag, aufgeschlossen.

KSV-Vorstand Markus Herzog war mit der Leistung seiner Mannschaft „vollauf zufrieden, die überzeugend kämpfte“. Besonders stellte Herzog Marco List heraus, „wie der Lukas Rettig, der wohl stärkste 75-Kilo-Mann der Liga, bezwungen hat, war ein Leckerbissen für die Zuschauer“. Starke Vorstellungen lieferten beim KSV auch Kai Schuler und Christoph Ries ab, die jeweils nach Punkterückstand noch zum Sieg kamen.

Bodo Ebelle ging trotz seiner Verletzung auf Matte, überließ dann aber seinem Gegenüber ohne große Gegenwehr den Sieg. Ümit Kahyaoglu glänzte dann mit einem technischen Punktsieg, Tim Geier ebenso. Wie erwartet hatte dann KSV-Nachwuchsmann Kevin Lindemann gegen Sergen Kayakara beim 2:17 keine Chancen, ehe Bartosz Dobicki seinen Gegner auf die Schultern zwang und den KSV mit 16:8 in Führung brachte.

Für einen glänzenden Höhepunkt sorgte im Abschlusskampf Marco List, als er nach einem 1:4-Rückstand Lukas Rettig immer stärker in Verlegenheit brachte und den Hemsbacher nach sechs Minuten mit 8:4 in die Schranken wies.

Landesligist unterliegt

Gegenüber der Oberligamannschaft hatte die Ketscher Reserve im Punktekampf der Landesliga gegen Hemsbach keine Chancen und war mit 12:28 unterlegen. Punkte für die KSV-Reserve holten Laurin von Loefen (8) und Zaid Kaisi (4).

Schwerer dürfte es für beide Ketscher Mannschaften am kommenden Samstag werden, da muss man mit beiden Teams zum DRL-Club SV Germania Weingarten. Wegen Weingartens DRL-Begegnung gegen den ASV Nendingen (19.30 Uhr) beginnt der Landesligakampf bereits um 16 Uhr und der in der Oberliga wird um 17.30 Uhr angepfiffen. pw

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