Lokalsport

Handball-Verbandsliga HSV gewinnt 26:17 gegen Ettlingen

Deutlich besser nach der Pause

Archivartikel

Vor der Partie in der Handball-Verbandsliga gegen das Tabellenschlusslicht aus Ettlingen hatte HSV-Trainer Admir Kalabic seine Schützlinge gewarnt, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn auf der Gegenseite stand eine routinierte Mannschaft. Und zu Spielbeginn des 26:17-Erfolges merkte man den Gästen nicht an, dass sie bisher erst zwei Punkte auf dem Konto haben – sie legten nach solide vorgetragenen Angriffen eine 3:0-Führung vor, während die Hockenheimer nur langsam in Tritt kamen.

Alexander Leibnitz sorgte Mitte der ersten Hälfte mit einem verwandelten Strafwurf für den ersten Ausgleich (6:6, 15. Minute). Beim Stande von 10:10 wurden die Seiten gewechselt.

Drei Tore in Folge

Der HSV spielte nun deutlich schneller nach vorne und auch die Abwehr stand stabiler. Die Heim-Sieben um den unermüdlich kämpfenden Philippe Schinke sorgte mit drei Toren in Folge für die erste Zwei-Tore-Führung. Der inzwischen eingewechselte Robbie Sowden im Tor zeigte einige Paraden und so kam der HSV zu schnellen Gegenstößen, die konzentriert abgeschlossen wurden.

Zwei Treffer von Felix Gubernatis, der sein Heim-Comeback gab, brachte Mitte der zweiten Hälfte eine kleine Vorentscheidung (19:14, 45. Minute). In der letzten Viertelstunde spielten die Hausherren ihre konditionellen Vorteile aus. So kamen alle HSV-Spieler zu Einsatzzeiten. Das Endergebnis war auch in der Höhe verdient. „Wir haben eine lange Anlaufphase gebraucht. Unseren schnellen Tempohandball habe ich in der ersten Hälfte vermisst, sonst hätten wir schon früher für eine Entscheidung sorgen können“, sagte Coach Admir Kalabic.

HSV: Sowden, Wagner; Hoffmann (4), Kalabic, Ziegler (1), Anschütz (2), Kraut (2), Gubernatis (2), Powik, Hideg, Fink (2), Halilovic, Leibnitz (9/3), Schinke (4). sk

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