Lokalsport

Sportkegeln-Bundesliga Tabellenführer VKC Eppelheim morgen beim Schlusslicht / Einspielen für das Topspiel / Frei Holz Plankstadt in Haibach

Dittkuhn warnt: Ettlingen kann urplötzlich an altes Niveau anknüpfen

Ehe es am Freitag, 16. November, zum mit großer Spannung erwarteten Topspiel gegen Rot-Weiß Sandhausen kommt, muss Tabellenführer VKC Eppelheim morgen um 14 Uhr noch bei der SG Ettlingen antreten. Die Ettlinger spielen eine völlig enttäuschende Saison und sind ohne jeden Punkt und bei bereits sechs Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz praktisch nicht mehr vor dem Abstieg zu retten.

Gerade die Heimleistungen haben gegenüber den Vorjahren drastisch nachgelassen. VKC-Trainer Matthias Ebert warnt dennoch: „Die Spieler um Thomas Speck sind auf ihren Bahnen immer für sehr hohe Ergebnisse gut.“ Mit Gunther Dittkuhn steht ein früherer Ettlinger in Diensten des VKC. „Die hatten in den vergangenen Jahren regelmäßig einen Heimschnitt von über 6100, haben diese Saison aber noch keine 6000 geschafft. Ob das auf Verletzungspech oder Formtief zurückgeht, spielt für uns keine Rolle“, blickte Dittkuhn voraus.

Sein Team müsse damit rechnen, dass die Ettlinger urplötzlich an altes Niveau anknüpfen können. Olympia Mörfelden hat kürzlich demonstriert, dass die Bahnen nach wie vor fallträchtig sind. Die Fehlwurfquote zeigt aber auch, dass sie mit Vorsicht zu genießen ist.

Aber die Favoritenrolle liegt klar bei Eppelheim und beim VKC sind genügend Spieler vorhanden, die in Ettlingen bereits sehr hohe Ergebnisse gespielt haben, beispielsweise Jan Jacobsen, der mit 587 Kegeln dort den deutschen Rekord über 100 Wurf hält.

Erwartete Niederlage

Die Niederlage im Derby letzte Woche in Eppelheim war im Lager von Frei Holz Plankstadt erwartet worden. Dass das Ergebnis von 5927 Kegeln seit Anfang letzter Runde von keiner Gastmannschaft mehr in Eppelheim gespielt wurde, wird als positiver Impuls für das morgige Auswärtsspiel beim TV Haibach (12 Uhr) gesehen. „Mit dem Spiel beginnen ganz wichtige Wochen für uns, denn hier wird sich zeigen, wohin die Reise in dieser Runde gehen kann“, meinte Rainer Nord.

Trainer Boris Butzbach erwartet in Haibach ein schweres Spiel, auch wenn der Gegner bisher noch nicht überzeugen konnte und in großer Abstiegsgefahr schwebt. Die völlig überraschende Heimniederlage gegen Aufsteiger SG Lampertheim hat die Lage deutlich verschlimmert. Die Haibacher sind von der Form des Vorjahres derzeit weit entfernt.

Druck beim Gastgeber

FH-Akteur Kai Schneider sieht den Druck beim Gastgeber: „Haibach muss gewinnen, um nicht noch weiter abzurutschen, daher wird das sicherlich auch ein Nervenspiel.“ Thomas Hörner möchte nur aufs eigene Team blicken. „Wir wollen am oberen Tabellendrittel dranbleiben und dafür muss ein Sieg her“, sagte er unmissverständlich.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional