Lokalsport

Drei Bären auf Erfolgskurs

Mit strahlenden Augen kam Ursel Ferch dieser Tage auf mich zu: „Haben Sie es gesehen, wie gut die Ketscher Mädels gespielt haben?“ Schnell war klar, dass die langjährige Jugendtrainerin der TSG diesmal nicht die aktuellen Spielerinnen der Ketscher Bären meinte, auch wenn die derzeit natürlich auch gut spielen. Es war auf drei ehemalige Ketscherinnen gemünzt, die in diesen Tagen im Nationaltrikot bei der Heim-Weltmeisterschaft für Furore sorgen: Denn mit Friederike Gubernatis, Julia Behnke und Svenja Huber avancieren gleich drei Akteurinnen, die schon im Jugendalter das Ketscher Trikot getragen haben, zu Leistungsträgerinnen bei der WM. Schon im Auftaktmatch trafen die beiden Linkshänderinnen Gubernatis und Huber sowie Kreisläuferin Behnke mehrfach. Beim 23:18 gegen Südkorea kamen quasi 14 Tore aus Ketsch., davon alleine sieben von der überragenden „Fredda“ Gubernatis, die völlig zurecht wie im Auftaktmatch zur „Spielerin des Spiels“ gewählt wurde.

Da dürfen sie in Ketsch mit recht stolz sein, dass sie solche Talente geformt haben. Und mit Natalie Augsburg, den Schwestern Garcia Almendaris oder Mandy Burrkeres gab’s ja sogar noch ein paar Vorzeige-Bären mehr. Wenn die alle noch in Ketsch spielen würden . . .

Mal sehen, wohin der Weg der drei Ex-Bären bei der WM noch führen wird. Das Unentschieden von gestern Abend gegen Serbien lässt alle Optionen offen.

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