Lokalsport

Handball-Badenliga HSG, HSV und HG stehen vor schweren Heimaufgaben

Drei Favoriten ärgern

Archivartikel

Die drei hiesigen Handball-Badenligisten tragen nicht nur im Gleichtakt ihre Heimspiele aus, ihre Gäste gehören auch allesamt dem Führungsquartett der Liga an.

Mit dem Spitzenreiter SG Heddesheim steht der HSG St. Leon/Reilingen wohl der schwerste Brocken gegenüber, der nach anfänglichen Schwierigkeiten eine sehr beeindruckende Serie hingelegt hat und sein Ziel, Rückkehr in die Oberliga, mit nunmehr 37 Punkten am viertletzten Spieltag dicht vor Augen hat. Dorthin will aber auch das folgende Trio. Während die TSG Wiesloch (34) den TV Knielingen empfängt, kommt der frühere Tabellenführer HC Neuenbürg (34) nach Hockenheim und die SG Heidelsheim/Helmsheim (33) ist Gast der HG.

HSG hat nichts zu verlieren

Einsatz und Engagement stimmten zuletzt bei der HSG, doch gegen Heddesheims Verfolger Wiesloch und Neuenbürg gab es trotzdem nur Niederlagen zu vermelden. Jetzt soll endlich die Summe der technischen Fehler eingedämmt werden, um nicht chancenlos in diese Partie zu gehen. Das Trainerduo Andreas Rausch und Christopher Körner meinte dann auch: „Gegen den Tabellenführer wird es sicher schwer. Aber wir haben nichts zu verlieren. Auch im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir mithalten können.“ Allerdings zog der Favorit dann im Schlussspurt davon. Kämpferisch geben sich die beiden Coaches dennoch: „Da wir ein Heimspiel haben, wollen wir gewinnen. Die Mannschaft ist so ehrgeizig, dem Titelaspiranten ein Bein zu stellen.“

HSV sieht sich im Nachteil

Ebenfalls als Außenseiter dürfte der HSV angesehen werden. Der amtierende Verbandsligameister Neuenbürg machte auch nach dem Aufstieg sofort damit weiter, womit er eine Etage tiefer aufgehört hatte – nämlich serienhaft gewinnen. Aber nach den ersten elf Spielen war etwas der Wurm im System. „Doch die Tabelle spricht eindeutig für sich. Neuenbürg verfügt über einen sehr ausgeglichen Kader. Jede Position ist sehr gut besetzt, dementsprechend sollten wir hinten ohne Ausnahme stets hellwach sein“, richtet Trainer Admir Kalabic einen Appell an seine Mannen. Die Rennstädter werden sich indes mit gemischten Gefühlen an die Begegnung aus der Vorrunde erinnern. „Wir haben damals unsere beste Saisonleistung abgeliefert, durch unsere stabile Defensive einige Schnellangriffe gefahren und ebenso mit Nehmerqualitäten überzeugt. Das ist der Handball, den ich sehen möchte. Aber trotzdem mussten wir ohne Ertrag die Heimreise antreten“, resümiert er nochmals. Doch mit einer vergleichbaren Leistung sollte es möglich sein, nun zu bestehen. Nachbar HG hat dies ja bereits vor einem Monat vorgeführt.

HG will Gegner ein Bein stellen

Jetzt will diese HG Oftersheim/Schwetzingen II nach dem HCN auch dem zweiten Oberliga-Absteiger neben Heddesheim, ein Bein stellen. Die Ausgangslage sei gut, meinte Coach Frederik Fehrenbach, und im Gegensatz zum Gast, verspüre sein Team keinerlei Druck. Das hat sich auch bislang in den meisten Heimspielen in Zählbarem niedergeschlagen. krau/ra/mj

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