Lokalsport

2. Sportkegeln-Bundesliga Eppelheim unterliegt Primus

DSKC II kaum noch zu retten

Archivartikel

Für den DSKC Eppelheim II wird der Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga der Sportkeglerinnen immer aussichtsloser. Gegen Spitzenreiter Germania Karlsruhe verloren die Eppelheimerinnen 2608:2685, gleichzeitig unterlag der DKC 79 Altlußheim überraschend gegen Post Ludwigshafen/Kaiserslautern, sodass der DSKC II nun vier Punkte Rückstand hat.

Der Start lief nicht schlecht, Monika Hafen und Leonie Heckmann zeigten ganz gute Abräumleistungen. Das große Problem des DSKC war das Spiel auf die Vollen, wo nur Kim Herbold die 300 Kegel übertraf. Felicitas Colpo und Eveline Haase fuhren hohe Rückstände gegen Stephanie Lepold und Nadine Berger (mit 481 Kegeln Tagesbeste) ein, so dass auch Herbold am Schluss nichts mehr retten konnte. Dabei war der Spitzenreiter alles andere als gut, Nadine Lösch und Stephanie Müller hatten zusammen 29 Fehler. „Der Frust sitzt tief, es steht sehr schlecht um uns“, meinte Ulrike Hindenburg enttäuscht.

Eppelheim II: M. Hafen 448, L. Heckmann 447, Colpo 413, Haase 431, D. Heckmann 404, Herbold 465.

Der DKC 79 Altlußheim hat die Form der Vorrunde völlig verloren. Mit 2707:2782 gegen den Abstiegskandidaten SG Post Ludwigshafen/Kaiserslautern ging die Niederlagenserie weiter. Wieder waren die Schwächen im Abräumen groß, die Fehlerzahl mit 27 hoch. Ein Sieg war dennoch möglich. Vor dem Schlusspaar führte Altlußheim mit 18 Kegeln, weil Yvonne Schmitt eine Topleistung bot. Mit 337 Kegeln in die Vollen kam sie auf 497. Cathleen Jahn musste mit nur 196 Kegeln nach 50 Kugeln Marina Schränkler Platz machen. Das Schlusspaar Anja Vetter und Sarah Kraus konnte gegen Manuela Bäcker 8498) und Christina Giehl (490) nichts ausrichten und verspielte noch den Sieg. „Wir können Ludwigshafen für das herausragende Mannschaftsergebnis nur Respekt zollen, bei uns ist momentan das Abräumen einfach eine Schwäche“, sagte Jahn.

Altlußheim: Berndgen-Herm 418, Uelzhöffer 443, Jahn/Schränkler 196+ 258=454, Schmitt 497, A. Vetter 436, Kraus 459.

Die SG BW/GH Plankstadt II verlor das Verfolgerduell bei Vollkugel Ettlingen deutlich mit 2644:2844. Ettlingen ist zu Hause eine Macht und stellte mit Monika Humbsch (540 Kegel) die herausragende Akteurin. Silvija Crncic erreichte neben ihr das Bestergebnis auf Plankstadter Seite. Mit 338 in die Vollen kam sie insgesamt auf 472 Kegel. Susanne Köhl war ebenfalls gut in die Vollen, wie überhaupt die Plankstädterinnen kurioserweise in die Vollen besser waren. Bei einem Unterschied von 200 Kegeln durchaus ungewöhnlich. Im Mittelpaar spielten Gaby Rühle und Jasmin Völpel einfach zu fehlerhaft, um den Rückstand zu verkürzen, und im Schlusspaar zeigte Arifa Brendel zu wenig. Sabrina Bender versuchte noch etwas Ergebniskosmetik, hatte aber die starke Sabine Speck gegen sich. „Wir sind heute unter die Räder gekommen“, musste Gaby Rühle zugeben.

SG BW/GH Plankstadt II: Crncic 472, Köhl 453, Rühle 417, Völpel 432, Brendel 406, Bender 464.

Einen wichtigen Auswärtssieg schaffte die SG DKC/RW Neulußheim mit 2550:2499 beim TV Unterlenningen. Entscheidend war die trotz hoher Fehlerzahl (46) klar bessere Leistung im Abräumen. In die Vollen lief es lediglich bei Patricia Willnauer. Annabel Raupp kam in die Vollen nur auf 268 Kegel.

Mit 23 Kegeln Rückstand gingen Patricia Willnauer und Tatjana Fischer auf die Bahnen. Sie zeigten sich entschlossen und schafften noch den Sieg. Willnauer war 53 Kegel besser als Tanja Schweizer, Fischer distanzierte Carina Scheer um 21 Kegel. „Wir haben ein nicht ganz so einfaches Auswärtsspiel mit viel Teamgeist und besserem Abräumen gewonnen“, freute sich Willnauer.

Neulußheim: Lacher 410, T. Raupp 434, A. Raupp 404, Schweikert 405, Willnauer 458, Fischer 439. mra

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