Lokalsport

Sportkegeln-Bundesliga „Etwas Großes schaffen“ / Frei Holz Plankstadt im letzten Heimspiel gegen TV Haibach

Ein Schaulaufen für den Meister VKC Eppelheim

Archivartikel

Der überraschende Sieg bei Rot-Weiß Sandhausen hat Frei Holz Plankstadt alle Möglichkeiten gegeben, noch Zweiter oder Dritter in der Sportkegeln-Bundesliga zu werden. Im spannenden Vierkampf mit dem KSV Kuhardt, Olympia Mörfelden und eben Sandhausen treffen die Plankstadter am morgigen Samstag im letzten Heimspiel dieser Runde auf den TV Haibach (16 Uhr, Mehrzweckhalle). Ein Sieg ist dabei Pflicht, sonst wären die Chancen weitgehend dahin. Danach folgen die Auswärtsspiele in Lampertheim und Kuhardt, wo es ein echtes Endspiel um die Treppchenplätze geben könnte.

„Wir haben es in der eigenen Hand, etwas Großes zu schaffen“, meinte Rainer Nord und hofft auf die entsprechende Konzentration bei allen Akteuren im Team. Trainer Boris Butzbach nennt als Vorgabe für sein Team die Marke von 6000 Kegeln. „Dass wir die Chance auf einen Podiumsplatz haben, hätten uns vor der Runde sicherlich die wenigsten zugetraut“, sagte Butzbach. Bei Frei Holz ist die Aufstellung noch unklar, da aufgrund von Verletzungen oder Urlaub immer wieder einzelne Spieler fehlen.

Haibach liegt derzeit auf dem Relegationsplatz und muss aufpassen, dass die SG Ettlingen – derzeit vier Punkte weniger – nicht noch plötzlich aufholt.

Der VKC Eppelheim kann völlig entspannt auf die letzten drei Saisonspiele blicken. Der Titelgewinn steht fest, Ziele hat das Team aber immer noch. „Wir sind hungrig genug, auch die letzten drei Spiele hochkonzentriert zu spielen und wollen die Saison mit nur zwei Minuspunkten zu Ende bringen“, sagte Trainer Matthias Ebert.

Für Aufholjagd schon zu spät?

Morgen kommt die stark abstiegsgefährdete SG Ettlingen um 12.30 Uhr in die Classic Arena. Mit einem katastrophalen Start brachten sich die Ettlinger fast um alle Chancen, erst am elften Spieltag gelang ein Sieg in Neustadt. Es war der einzige Auswärtserfolg der traditionell auf fremden Bahnen ganz schwachen Mannschaft. Die Aufholjagd in der Rückrunde scheint nun zu spät zu kommen, denn es müsste schon ein Sieg in Eppelheim her, um die Chancen auf einen Relegationsplatz zu wahren.

Im Vorjahr gelang der Klassenerhalt erst in der Relegation, diesmal sieht es nach direktem Abstieg aus. Wer glaubt schon an eine Sensation beim deutschen Meister? Seit Jahren hat niemand mehr dort gewonnen. „Die Rollen sind klar verteilt“, meinte VKC-Akteur Gunther Dittkuhn, selbst einmal für Ettlingen aktiv, bevor er nach Eppelheim kam. mra

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