Lokalsport

Sportkegeln Bundesliga Frauen Niederlage gegen Tabellenletzten

Ein schwerer Rückschlag für Hockenheim

Archivartikel

Einen schweren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga der Sportkeglerinnen musste die SG DKC/KSC 81 Hockenheim hinnehmen. Im Abstiegsduell mit dem Tabellenletzten DKC Alt Heidelberg verloren die Hockenheimerinnen 2595:2639. Sie rutschten damit wieder auf einen Abstiegsplatz ab und haben statt fünf Punkten nur noch einen Zähler Vorsprung auf Heidelberg. Eine Steigerung auf den noch neuen Bahnen im VfL-Clubhaus war nicht zu sehen, im Gegenteil, die SG blieb sogar unter ihrem bisherigen Heimschnitt. Nur zwei 300er Ergebnisse in die Vollen sind viel zu wenig.

Hockenheim führte nach dem Startpaar mit 38 Kegeln, weil Manuela Hauser und Brigitte Hurst diesmal zumindest im Abräumen recht gut aufspielten. Zudem musste die angeschlagene Laura Emmerich bei den Gästen schon nach 17 Kugeln ausgewechselt werden. Das nutzte Hauser, um gegen die eingewechselte Barbara Seyfert 59 Kegel aufzuholen.

Die Wende kam im Mittelpaar. Rebecca Becker hätte gegen die diesmal nicht überzeugende Martina Raab (430) einige Kegel gutmachen können, stattdessen leistete sie sich zehn Fehler und kam im Abräumen nur auf 117 Kegel. Wie Becker ließ auch Lara Hauser die nötige Gegenwehr vermissen. So ging Heidelberg mit 30 Kegeln Vorsprung ins Schlusspaar. Hier entschied die herausragende Alexandra Werchner die Partie. Sie hatte im Vorfeld schon angekündigt, dass sie auf den schwierigen Bahnen gut zurecht kommt, das bestätigte sie mit 334 in die Vollen bei null Fehlern und der besten Abräumleistung (157). Damit wies sie Martina Lamade deutlich in die Schranken. Martina Lehr konnte nur 20 Kegel gegen die schwache Stephanie Stein gutmachen. „Heidelberg hat die Ausreißer nach oben gespielt, die uns fehlten“, kommentierte Birgit Kaschta.

Hockenheim: M. Hauser 439, Hurst 440, Becker 408, L. Hauser 412, Lehr 439, Lamade 457.

Plankstadt siegt in Heltersberg

In überzeugender Manier nahm Tabellenführer SG BW/GH Plankstadt die Hürde beim heimstarken Aufsteiger KG Heltersberg mit 2811:2745. „Hier wird noch manche Mannschaft verlieren, und ich bin überzeugt, dass die in der Liga bleiben“, sagte Yvonne Schränkler anerkennend. In die Vollen waren die Pfälzerinnen besser (1875:1853), im Abräumen zeigte jedoch der Meister seine Klasse. Im Startpaar spielte Schränkler mit 493 Kegeln die Tagesbestleistung, dabei hatte sie nach der ersten Bahn schon daran gedacht, nicht mehr weiter zu machen, nachdem sie nur mit 218 Kegeln gestartet war. Doch eine Klassespielerin wie sie kann den Schalter eben umlegen und so kam sie mit 115 im Abräumen auf der zweiten Bahn noch auf 275 Kegel.

Jessica Foos verlor trotz 322 in die Vollen gegen die beste Heltersbergerin Miriam Schulte 29 Kegel. Im Mittelpaar zeigte Luisa Ebert ebenfalls eine starke zweite Bahn und blieb als Einzige fehlerlos. Sabrina Amtsberg musste 14 Kegel an Jennifer Hensel abgeben, so dass Plankstadt vor dem Schlusspaar nur mit 40 Kegeln führte. Doch das Heltersberger Schlusspaar blieb etwas unter den Erwartungen, sodass Sirikit Bühler und Stefanie Blach den Sieg sicherten. „Zum Glück haben sie nicht die 2850 Kegel vom letzten Heimspiel erreicht“, atmete Schränkler auf.

Plankstadt: Schränkler 493, Foos 454, Ebert 482, Amtsberg 453, Bühler 452, Blach 477.

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