Lokalsport

Eishockey-Regionalliga EC Eppelheim gelingt ein 7:6-Penaltyerfolg / Als Gast des Stuttgarter EC fehlt beinahe die komplette Stammverteidigung

Eisbären stehen immerhin für zwei Tage auf dem Platz an der Sonne

Archivartikel

Der hart erkämpfte Auswärtssieg bei den Stuttgart Rebels hatte die Eisbären für zwei Tage an die Tabellenspitze der Eishockey-Regionalliga befördert – dann legte Primus SC Bietigheim-Bissingen nach (10:4 bei EKU Mannheim) und der EC Eppelheim war wieder Zweiter des Tableaus. Sieben Tore durch Marc Bruns (2), Cedric Striepeke (2), Lukas Sawicki (2) und Marcus Semlow waren indessen nötig, um den 7:6-Penaltyerfolg in der Landeshauptstadt perfekt zu machen.

Dass den Eisbären fast die gesamte Stamm-Verteidigung fehlte, sollte man schnell zu spüren bekommen. Gerade einmal 150 Sekunden waren gespielt, da ging Stuttgart bereits in Führung. Doch die Eisbären hatten durch Striepeke die schnelle Antwort parat, der nur elf Sekunden später ausglich. Sawicki brachte die Eisbären in Führung (12.). Doch noch in derselben Situation schlug Stuttgart zurück (14.). Der erneute Führungstreffer der Gastgeber (19.) war die logische Konsequenz eines schwachen Auftaktdrittels der Eisbären.

Vielversprechender Auftakt

Der Auftakt ins Mitteldrittel verlief vielversprechend. Ein frühes Überzahlspiel brachte den schnellen Ausgleichstreffer durch Bruns (22.). Dem erneuten Führungstreffer (33.) folgte nur kurz darauf der nächste Nackenschlag (35.), so dass es nun mit einem leistungsgerechten Zwei-Tore-Rückstand in die zweite Pause ging.

Der nächste Rückschlag zum 6:3 (44.) schiene eine Vorentscheidung zu bedeuten. Dass Semlow mit dem 4:6 (48.) den Eisbären wieder Leben einhauchte, sollte eine Initialzündung darstellen. Plötzlich spielten fast nur noch die Eisbären. Der Anschlusstreffer durch Striepeke (52.) war der verdiente Lohn, Sawicki vergoldete dieses mit seinem zweiten Treffer zum 6:6-Ausgleich fünf Minuten vor Schluss. Die Rebels sahen nun den sicher geglaubten Sieg entgleiten und investierten nochmals mehr in die Offensive.

Schließlich musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Ungewohnt treffsicher zeigten sich die Eisbären, die durch Bruns und Sawicki erfolgreich waren. Da Jeromy Semtner nur einen Stuttgarter Treffer zuließ, belohnten sich die Eisbären für ihr Comeback mit einem Sieg in der Eiswelt. ece

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