Lokalsport

Fußball-Landesliga Spvgg 06 Ketsch will gegen Eppelheim punkten / Für die Gäste um Trainer Daniel Mingrone zählt nur ein Sieg

Eissler: Ünlü und Hofbauer ragen heraus

Archivartikel

Der FV Brühl empfängt heute den FC Türkspor Mannheim. Doch der Focus in der Fußball-Landesliga ist klar auf das Derby zwischen der Spvgg 06 Ketsch gegen die SG ASV/DJK Eppelheim morgen gerichtet. Das Sorgenkind aus unserem Verbreitungsgebiet, das Team von TSG Eintracht Plankstadt, tritt ebenfalls morgen um 15 Uhr beim Tabellenletzten SV Rohrbach/Sinsheim an und ist zum Siegen verdammt.

Ketsch spielt als Neuling eine ansprechende Runde, überrascht immer wieder mit guten Ergebnissen und steht auch im Derby gegen Eppelheim nicht auf verlorenem Posten. Wie man gegen die ambitionierten Eppelheimer, bei denen es gerade so an gestandenen Spielern wimmelt, die teils in höheren Klassen unterwegs waren, bestehen kann, haben die Ketscher im Vorspiel gezeigt, das sie mit 3:2 für sich entschieden.

„Eppelheim hat noch realistische Chancen auf den Aufstieg und wird alles daran setzen, uns zu schlagen, zumal es das Hinspiel verloren hat und auf Wiedergutmachung aus sein wird“, rechnet Ketschs Trainer Frank Eissler mit harter Gegenwehr. „Ich konnte die Eppelheimer gegen Türkspor beobachten und sah eine gute Elf, aus der Marcel Hofbauer und Ümit Ünlü herausragten.“

Eppelheim muss im Derby die volle Punktzahl einfahren, wenn es sich noch die Tür nach ganz oben offen halten will. Das weiß auch Trainer Daniel Mingrone, der sich mit seinem Team in den letzten zehn Spielen keine Blöße mehr geben will: „Das wird eine harte Nuss, denn die Ketscher verfügen über eine Reihe guter und erfahrener Spieler und sind auf eigenem Gelände unberechenbar. Für uns zählt aber nur ein Sieg und dementsprechend werden wir die Sache angehen.“

„Werden uns nicht zurücklehnen“

Brühl tümpelt wie sein Gegner Türkspor im Niemandsland der Tabelle herum, wo nach oben und unten nichts mehr geht. Deshalb ist auch kein großes Spiel von beiden Seiten zu erwarten. Doch das sieht der Co-Trainer des FVB, Gaetano Scalia, ganz anders. „Wir werden uns nicht zurücklehnen und versuchen weiterhin gute Spiele abzuliefern. Nach dem enttäuschenden Auftritt in Neckarau und aus der Niederlage im Vorspiel gegen Türkspor hat unsere Mannschaft noch etwas gutzumachen“, spricht er Klartext.

„Mittlerweile holen uns die Folgen unseres katastrophalen Kunstrasens ein und viele unserer Spieler haben mit körperlichen Problemen zu tun. Sogar Gästetrainer – wie zuletzt von St. Leon – sprechen mittlerweile schon von Körperverletzung auf diesen unmöglichen Untergrund zu spielen“, moniert der Trainer der abstiegsbedrohten TSG Eintracht Frank Engelhardt, die katastrophalen Patzverhältnisse, die er im Verein vorfindet.

„Wir treffen mit Rohrbach auf eine Truppe, die es gewohnt ist, auf ihrem Rasenplatz zu spielen, was sicherlich ein großer Vorteil ist. Auch wenn die Begegnung für uns immens wichtig ist, müssen wir abwarten, wie wir uns auf dem mittlerweile ungewohnten Untergrund zurecht finden werden“, erklärt Engelhardt und rechnet mit einer engen Partie.

Er bedauert, dass Winterneuzugang Andreas Rist aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. „Andreas hätten wir mit seiner Erfahrung im Abstiegskampf gut gebrauchen können.“ lof

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