Lokalsport

Ringen Aufsteiger Schriesheim kommt nach Reilingen / Ketsch tritt in Ziegelhausen an / Eppelheim will Titelambitionen bei Laudenbach unterstreichen

Endlich wieder ein Derby in der Regionalliga

Die RKG Reilingen/Hockenheim steht nach zwei Kampftagen der Ringer-Regionalliga mit einem Sieg und einer Niederlage im Soll - vor allem, wenn man betrachtet, dass die beiden ersten Kämpfe jeweils auswärts zu bestreiten waren. Am dritten Kampftag kommt es nun endlich zum ersten Duell in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle. Noch dazu erwartet die Zuschauer wieder ein Derby: War die RKG im letzten Jahr noch der einzige Regionalliga-Vertreter aus Nordbaden, so hat sich der kommende Gegner KSV Schriesheim in diesem Jahr auch für Deutschlands zweithöchste Ringerliga qualifiziert.

Der ehemalige Bundesligist startete überraschend mit zwei Unentschieden in die Runde: am ersten Kampftag mit einem 13:13 beim letzten RKG-Gegner TuS Adelhausen II und vergangene Woche zuhause gegen Aufsteiger KSV Rheinfelden - aufgrund des Einsatzes von drei Nichtdeutschen - mit 18:18. Nichtsdestotrotz zählen die Schriesheimer auch weiterhin zum engen Favoritenkreis.

Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Die Mannschaft des KSV ist mit absoluten Top-Athleten wie dem ehemaligen deutschen Meister Ceyhun Zaidov (61 Kilogramm Griechisch-Römisch), Dawid Wolny (75 Kilogramm Freistil) oder Shamil Ustaev (66 Kilogramm Freistil) gespickt. Interessant für die Zuschauer dürfte vor allem die Rückkehr von Rahmatullah Moradi (80 Kilogramm Freistil) an alte Wirkungsstätte sein. Er verließ die Ringkampfgemeinschaft vor zwei Jahren. Bei der RKG fiebert man dem ersten Derby seit über einem Jahr und dem ersten Heimkampf der Saison 2017 entgegen. Nach der verdienten Niederlage beim TuS Adelhausen II will sich Reilingen/Hockenheim rehabilitieren und weitere Punkte für das ausgegebene Ziel Klassenerhalt holen.

Doch die Gäste aus Schriesheim werden ein harter Brocken und gehen als Favorit in den Kampf, wie auch RKG-Sportvorstand Heiko Schweikert verlauten lässt: "Wir freuen uns unheimlich auf den ersten Heimkampf, unsere bisherige Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage aus zwei Auswärtskämpfen ist absolut okay.

Gegen den KSV Schriesheim wird es sehr schwer, er ist wirklich stark besetzt. Aber wir werden die Unterstützung unserer Fans im Rücken haben und alles dafür geben, aus dem ersten Heimkampf auch etwas Zählbares mitzunehmen." Ob die RKG nach der Verletzung von Neuzugang Adam Filipczak am vergangenen Samstag in Bestbesetzung antreten kann, wird sich noch entscheiden.

Hoffen auf komplette Mannschaft

In der Oberliga hat der KSV Ketsch Heimrecht und tritt gegen den bislang stark kämpfenden Neuling AC Ziegelhausen an. "Nach dem Sieg in Weingarten wollen wir natürlich unseren Heimkampf gewinnen und hoffen, dass wir endlich auch mal eine komplette Mannschaft auf die Matte schicken können", so der KSV-Vorsitzende Markus Herzog, dessen Ziel "natürlich ein Heimsieg" ist. Das dürfte nicht einfach werden, "denn Ziegelhausen hat eine ausgeglichene Mannschaft und tritt bestimmt mit breiter Brust bei uns an", so Herzog, der einen spannenden Kampf erwartet. Der ACZ "geht gestärkt in den Kampf, wird dem KSV Paroli bieten wollen", so ein optimistischer Ralf Bittermann, Sportvorsitzender des AC Ziegelhausen, dem klar ist, "dass dies von der Aufstellung der Ketscher abhängt".

Gut in die Landesliga-Saison ist der ASV Eppelheim gestartet, der gleich seine Titelambitionen unterstrichen hat. Bei der KG Laudenbach/Sulzbach II, die noch keinen Kampf bestritten hat, sollte der ASV einen weiteren Sieg schaffen (Samstag, 18.30 Uhr). hef/pw

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