Lokalsport

Handball-Verbandsliga TV Eppelheim gewinnt zu Hause 30:25 gegen Dittigheim/Tauberbischofsheim

Erfolg hängt lange am seidenen Faden

Archivartikel

So ganz schienen sich die Handballer des TV Eppelheim von der deutlichen Niederlage in Dossenheim eine Woche zuvor nicht erholt zu haben, denn über lange Zeit war eine Verunsicherung in ihrem Verbandsliga-Spiel fast mit Händen zu greifen, und erst in der Schlussphase wurde der zahlenmäßig letztlich fast zu deutliche 30:25 (14:16)-Erfolg über die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim herausgeworfen. Bis fünf Minuten vor Schluss hatte dieser noch am seidenen Faden gehangen.

Die Gäste begannen so unverfroren, wie man es sein kann, wenn man als Team aus dem unteren Tabellenmittelfeld beim Favoriten antreten muss. Mit schnellen Kreuzungen wirbelten sie die TVE-Abwehr durcheinander, auch weil die Gastgeber in der Deckung viel zu lasch agierten. So war ihr Vorsprung zur Pause nur folgerichtig. Nach dem Wechsel wurde es aus Eppelheimer Sicht etwas besser, weil Carsten Geier den überragenden Mittelmann der HSG, Felix Rother, in Manndeckung nahm. Aber nun wollte es aufgrund zahlreicher Zeitstrafen erst einmal nicht gelingen, mehr als den Ausgleich zu erzielen, eine kurze Führung durch Mirko Hess (23:22) war schnell wieder dahin. Dann hatte sich die Abwehr gefangen, ließ in den letzten sieben Minuten nur noch zwei Tore zu, wohingegen der schlitzohrige Geier aufdrehte und noch vier Tore warf, die den deutlichen Sieg bedeuteten.

Trainer unzufrieden

Unzufriedenheit herrschte trotz des Erfolges im Eppelheimer Lager. „Uns fehlte zu Beginn, die bedingungslose Entschlossenheit zu zeigen, wer Herr im Hause ist“, monierte Routinier Sebastian Scheffzek, der mit drei Krachern nach seiner Einwechslung ein Zeichen gesetzt hatte. Trainer Sebastian Dürr war vor allem mit seiner Abwehr unzufrieden, die erst gegen Ende einen besseren Zugriff auf das Kreisläuferspiel der Gäste bekam: „Zum Glück hat Niclas Brendel einige freie Chancen, darunter auch vier Strafwürfe, vereitelt“.

Kollege Robin Erb hatte mehr die Angriffsleistung im Blick: „30 Tore bei einer Quote von 55,5 Prozent sind eigentlich nicht so schlecht, aber dennoch fehlt mir oft das dynamische Stoßen in die Tiefe. Daran werden wir arbeiten müssen.“

TVE: N. Brendel, F. Schäfer; P. Brendel (1), Späth, Stotz (1), Jäger, Hofmann (1), Scheffzek (3), Marz (5), Hess (6), Geier (9/2), Dennhardt (2), D.Schäfer (1), Sommer (1/1). we

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