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Tennis-Bundesliga Lange Regenunterbrechung verzögert 4:2-Sieg von Grün-Weiss Mannheim / Doppel bei Aufsteiger Blau-Weiss Aachen in Halle verlegt

Erfolg in den Niederlanden perfekt gemacht

So richtig wohl in seiner Haut fühlte sich Rückkehrer Dusan Lajovic bei seinem ersten Spiel für Grün-Weiss Mannheim nicht. Neben der kühlen Witterung bereitete dem Weltranglisten-36. auch sein Gegner Tallon Griekspoor beim 4:2 -Sieg von GW Mannheim gegen den TK BW Aachen, erhebliche Probleme. Immer wieder versteckte sich der Serbe bei den Seitenwechseln unter seinem Handtuch, um danach auf dem Spielfeld wieder voll auf Betriebstemperatur zu sein. Zunächst gelang das gut, aber mit zunehmender Spieldauer gab Lajovic das Spiel aus der Hand, ehe er im entscheidenden Match-Tie-Break wieder zur Stelle war. „Ich habe bis zum letzten Punkt gekämpft. Griekspoor hat besser gespielt als sein Ranking ist“, sagte ein erleichterter Lajovic, dem in Aachen alles abverlangt wurde. Mit seiner einhändigen Rückhand beendete der 29-Jährige das Match und steuerte einen wichtigen Sieg bei, als der zweite Saisonerfolg auf der Kippe stand. Denn kurz zuvor unterlag Jeremy Jahn bei seiner GW-Premiere gegen Zizou Bergs, den er vorige Woche bei einem Turnier in Belgien noch knapp besiegt hatte, in zwei Sätzen. In den Doppeln, die wegen der Dunkelheit in einer Halle im sechs Kilometer entfernten Vaals (Niederlande) ausgetragen wurden, patzten zunächst Lajovic und Robin Kern, ehe Andreas Beck mit Pedro Martinez um 23.20 Uhr den Matchball verwandelten.

Noch vor der über dreistündigen Unterbrechung zeigte Martinez gegen den Niederländer Thiemo de Bakker erneut sein großes Potenzial und siegte souverän in zwei Sätzen. Damit erweist sich der Spanier bereits nach seinem zweiten erfolgreichen Einsatz als eine echte Bereicherung für das Team. Auch Beck gestaltete sein Einzel siegreich, obwohl der erste Satz noch deutlich in die Binsen ging. „Ich habe sehr schlecht angefangen, viel lamentiert und verdient mit 1:6 verloren“, analysierte der Routinier. Nach einer taktischen Umstellung gelang dem 33-Jährigen der Satzausgleich und letztlich gewann er seine Partie gegen den Belgier Germaine Giguonon knapp mit 12:10 im Match-Tie-Break. „Der dritte Satz ist immer eine Lotterie, aber ich war sehr fokussiert “, erklärte Beck sein Erfolgsrezept. Durch die beiden Pflichtsiege gegen zwei Aufsteiger hat der letztjährige Meister den Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt. Am Sonntag, 11 Uhr, empfängt der Titelverteidiger dann den dritten Aufsteiger, TC Großhesselohe, am Neckarplatt. „Es werden viele Zuschauer kommen und uns einen tollen Empfang bereiten“, blickt Marzenell mit großer Vorfreude auf das erste Spiel vor heimischer Kulisse gegen seine ehemaligen Grün-Weiss-Spieler Peter Gojowczyk und Daniel Brands.

TC Weinheim unterliegt Düsseldorf

Bereits nach den Einzeln lag der TC Weinheim mit 1:3 zurück. Auch in den beiden Doppeln hatte der Rochusclub Düsseldorf die Nase vorne und holte sich den verdienten 5:1-Heimsieg. Am Sonntag empfängt Weinheim dann Kurhaus Aachen, die mit Jan-Lennart Struff antreten.

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