Lokalsport

Handball-Verbandsliga 29:35 - Plankstadt auswärts geschlagen

Erste Pleite der Saison

Jede Serie endet einmal - so auch die der TSG Eintracht. Nach acht Siegen in Folge war am Wochenende nun Schluss, bei der SG Leutershausen II unterlagen die Plankstadter mit 35:29 (19:17). Die Hauptursache lag dabei in der Abwehrleistung, kassierten die Gäste in der ersten Hälfte doch schon 19 Treffer; soviel waren es beispielsweise in Derby gegen Eppelheim im gesamten Spiel.

Den ersten Treffer von Leutershausen glich Plankstadt postwendend aus, doch immer wieder schlichen sich Unkonzentriertheiten bei den Wölfen ein. So fing Peter Mohr nach einem eigentlich gewonnenen Ball den Abwurf von Torhüter Bodenseh ab und traf zum 2:1 (3.). Nach einer Hinausstellung schien Plankstadt das Spiel langsam in den Griff zu bekommen, arbeitete sich heran und erzielte durch Julian Maier das erste Mal eine Führung (14.). Doch im Gegensatz zu den bisherigen Gegnern brach Leutershausen nun nicht ein und glich jeden Gästetreffer wieder aus (14:14/ 24.). In der 27. Minute folgte der nächste Schlag für die Plankstadter: Linksaußen Julian Maier erzielte zwar das 17:17, verletzte sich bei der Aktion und konnte nicht mehr weiterspielen, eine genaue Diagnose beim 20-Jährigen steht noch aus. Unmittelbar danach fing sich Abwehrchef Tokur seine zweite Zeitstrafe ein und musste fortan etwas vorsichtiger agieren.

Dämpfer zu rechten Zeit?

Auch im zweiten Durchgang zeigte sich die TSG Eintracht zu nachlässig. Das Heimteam nutzte die Überzahl und zog auf 23:18 davon. Dieser Fünf-Tore-Abstand blieb quasi für den Rest der Partie bestehen, weil Leutershausen auf jedes Tor der Gäste eine passende Antwort parat hatte. Letztlich hatten die Wölfe einfach nicht ihren besten Tag, mussten auch erstmals in dieser Runde mit einem wirklichen Rückstand klarkommen. Zudem fehlten mit Timm Kemptner und Nico Schöffel wichtige Stützen, mit Maier schied eine weitere aus. Dennoch wäre die Niederlage vermeidbar gewesen, vielleicht ist ein kleiner Dämpfer aber auch gar nicht so schlecht.

TSG Eintracht: Treiber, Bodenseh; Maier (2), Tokur (5), Munz (4), Mag. Verclas, Koffeman (2), N. Großhans (1), A. Schöffel, Stadler (1), Denne (9/4), T. Pristl (5). nt

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