Lokalsport

Handball-Badenliga 23:30 – Leon/Reilingen klar geschlagen

Es geht aber aufwärts

Archivartikel

Obwohl Handball-Badenligist HSG St. Leon/Reilingen auch beim heimstarken TSV Birkenau eine deutliche 23:30- Niederlage hinnehmen musste, zeigte sie eine im Großen und Ganzen aufsteigende Form. Vor allem stimmten wieder Einsatz, Engagement und auch die kämpferische Komponente spielte mit, wobei durchaus ein besseres Resultat hätte erzielt werden können. Allerdings war das HSG-Team durch Krankheiten und Verletzungen wieder stark dezimiert und hatte nur acht Feldspieler zur Verfügung.

Mit einer ausgeklügelten Taktik wollten die Gäste das Offensivspiel des TSV entscheidend stören und somit eigene Angriffe inszenieren. Die HSG begann mit einer sehr offensiv ausgerichteten versetzt agierenden 4:2-Defensivformation, wobei sie den Birkenauer Mittelmann vollständig isolierte. Diese Maßnahme sollte sich vor allem über weite Strecken der ersten Hälfte als sehr effektiv erweisen. Auch in der Offensive agierte das HSG-Team sehr überlegt und spielte diszipliniert gegen die körperlich überlegene TSV-Sieben, die mit einer sehr defensiven 6:0-Abwehrformation einen recht robusten Verbund stellte.

Trotzdem gelang es den Gästen, sich mit ihrem ruhig angelegten, aber gut strukturierten Offensivspiel Lücken in der TSV-Abwehr zu erspielen und zu nutzen. So blieb die Begegnung lange Zeit ziemlich offen. Zwei Faktoren bereiteten schließlich dem HSG-Team erhebliche Probleme: das schnelle Umschaltspiel der Gastgeber und deren Anspiele an den Kreis. Hier hatte der TSV eindeutige Vorteile, die letztlich spielentscheidend waren. Des Weiteren hatte das HSG-Team eine schwache Wurfausbeute von den Außenpositionen, wobei hier eine bessere Chancenverwertung zu einem besseren Resultat geführt hätte. Insgesamt gefielen die Gastgeber durch ihre effektivere, weil dynamischere Spielanlage, mit der sie es immer wieder schafften, die HSG in Schach zu halten.

Kraft und Konzentration fehlen

Vor allem ab Mitte des zweiten Durchgangs, als Kraft und Konzentration aufseiten der HSG aufgrund der dünnen Spielerdecke nachließen, setzten die Gastgeber konsequent nach und nutzten das Nachlassen des Gegners aus.

HSG: Jacobs, Schmidt; Bahr (1), Schmitt (2), Menger (5/1), Bikowski (1), Decker (5/2), Manke (4), Hühn (4), Y. Benetti (1). krau

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