Lokalsport

Handball-Bundesliga

Eulen kämpfen ums Überleben

Die Sorgen beim Handball-Bundesligisten „Die Eulen Ludwigshafen“ nehmen immer weiter zu. Nachdem die Mannschaft am Donnerstagabend mit 11:29 bei der HSG Wetzlar unterging, verkündete Geschäftsführerin Lisa Heßler am Freitag eine weitere Hiobsbotschaft, die den Spielbetrieb gefährdet.

Die Stadt Ludwigshafen möchte die Heimspielstätte der Eulen anderweitig nutzen. Bedeutet: Ab Dezember soll die Friedrich-Ebert-Halle für ein halbes Jahr lang als Corona-Impfzentrum umfunktioniert werden. Heßler schreibt in einem offenen Brief: „Es fühlt sich bildlich gesprochen danach an, von heute auf morgen das Dach über dem Kopf zu verlieren.“ Aktuell habe man noch keine „adäquate Lösung“.

Es habe von Seiten der Stadt keine Vorwarnung gegeben und die Eulen-Verantwortlichen hätten auch keine Vorahnung gehabt, dass so eine Umstrukturierung im Raum stand. Heßler gibt sich kämpferisch und möchte in den Dialog treten, um Lösungen zu finden. mjw

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