Lokalsport

2. Fußball-Bundesliga Alexander Esswein zum SV Sandhausen

Ex-Herthaner verstärkt die Offensive

Fußball-Zweitligist SV Sandhausen nimmt mit Alexander Esswein einen bundesligaerfahrenen Akteur unter Vertrag und verstärkt mit dem 30-Jährigen seine Offensive. „Wir sind sehr froh, dass wir ab sofort mit Alexander Esswein einen weiteren Spieler in unseren Reihen haben, der seine Qualitäten über viele Jahre in der Bundesliga bewiesen hat. Wir standen bereits im April zum ersten Mal mit Alexander in Kontakt und haben die Gespräche in den vergangenen Wochen intensiviert. Er kann in der Offensive jede Position spielen und wird die Qualität in unserem Kader insgesamt enorm steigern“, äußert sich Mikayil Kabaca, Sportlicher Leiter des SVS, zufrieden mit der Verpflichtung Essweins.

Esswein stand bis zum Sommer bei Hertha BSC unter Vertrag und blickt auf die Erfahrung aus 196 Spielen in der Bundesliga zurück. Der gebürtige Wormser schließt sich dem SVS ablösefrei an. Da er zuletzt vereinslos war, ist der Wechsel auch noch nach dem Ende der Transferphase möglich.

„Neue taktische Flexibilität“

SVS-Cheftrainer Uwe Koschinat freut sich auf die Zusammenarbeit: „Alexander Esswein hat sich in seiner Karriere fast ausschließlich in der Ersten Liga aufgehalten. Seine herausstechenden Qualitäten sind seine Schnelligkeit und seine Körperlichkeit, zudem verfügt er über ein sehr gutes Defensivverhalten. Er gibt uns eine neue taktische Flexibilität und verfügt über ein hohes Durchsetzungsvermögen auf den Flügeln. Aufgrund seiner Körperlichkeit kann ich mir ihn auch als Zehner oder zweite Spitze vorstellen. Er ist heiß auf die Aufgabe, hat in den Gesprächen deutlich gemacht, sofort beim SVS loslegen zu wollen.“

Als 17-Jähriger hatte Esswein für den 1. FC Kaiserslautern in der 2. Liga sein Debüt im Profifußball gegeben. Der frühere deutsche U21-Nationalspieler wechselte im Anschluss zum VfL Wolfsburg und feierte als 19-Jähriger mit den „Wölfen“ den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Im weiteren Verlauf seiner Karriere spielte Esswein noch für Dynamo Dresden, den 1. FC Nürnberg, den FC Augsburg, Hertha BSC und den VfB Stuttgart. Seine Vereine profitierten stets auch von der Flexibilität des 1,82 Meter großen Akteurs.

„Die Gespräche, die ich mit dem Sportlichen Leiter Mikayil Kabaca und mit Trainer Uwe Koschinat geführt habe, haben mich von diesem Wechsel überzeugt. Ich habe vor fast zehn Jahren mit Dynamo Dresden hier gespielt, seitdem hat sich der Verein prächtig entwickelt. Der SVS ist ein etablierter Zweitligist, und es ist der Zeitpunkt gekommen, den nächsten Schritt zu gehen und sich etwas höhere Ziele zu setzen. Auch die Nähe zu meiner Heimat hat eine Rolle gespielt. Ich möchte mit meinen Leistungen zu der weiteren positiven Entwicklung des Vereins beitragen“, sagte Esswein. zg

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