Lokalsport

Sportkegeln-Bundesliga Pokalsieger Mörfelden zu Gast

Frei Holz Plankstadt sinnt zum Auftakt auf Revanche

Zu ungewohnter Stunde bestreiten die Sportkegler von Frei Holz Plankstadt ihr erstes Bundesliga-Heimspiel der Saison. Am Sonntag um 11 Uhr kommt der DCU-Pokalsieger Olympia Mörfelden in die Mehrzweckhalle. Das Team war in der vergangenen Runde eines der wenigen, das in Plankstadt gewinnen konnte. Insofern steht Frei Holz der Sinn nach Revanche.

Allerdings ist Olympia Mörfelden diese Runde schwer einzuschätzen, musste es doch mit Stefan Beck und Michael Moosburger den Abgang zweier Leistungsträger verkraften und konnte mit Christian Schneider nur einen Neuzugang verpflichten. Auch weiß man nicht um die körperliche Fitness von Holger Liebold und Jürgen Fleischer. Beide waren am ersten Spieltag nicht dabei, dennoch gelang es Mörfelden, gegen Sandhausen erstmals seit zwei Jahren wieder die Schallmauer von 6000 Kegeln zu überspielen. „Wer am Sonntag für Mörfelden auflaufen wird, bleibt eine Überraschung“, meinte FH-Akteur Rainer Nord. Er ist aber wie seine Teamkameraden optimistisch, denn der Sieg in Neustadt gab Selbstvertrauen. Aller Voraussicht nach wird Kapitän Andreas Tippl zur Mannschaft stoßen. Wer hierfür in das zweite Glied zurück muss, wird für die Sportwarte wieder eine schwierige Entscheidung werden.

Unterschätzen wird Plankstadt die Mörfelder sicher nicht, schließen haben die Südhessen beim Sieg im Supercup gegen Meister Eppelheim gezeigt, zu was sie in der Lage sind. Und sie mögen die Bahnen in der Mehrzweckhalle. „Das wird ein ganz schweres Spiel und jeder Einzelne muss wieder mit voller Konzentration an die Aufgabe herangehen“, meinte Marco Mergenthaler, und auch der in Neustadt überragende Daniel Zirnstein fordert volle Fokussierung. „Daheim muss man seine Hausaufgaben machen, da darf eigentlich kein Spiel verloren gehen“, sagte Zirnstein.

Der VKC Eppelheim hat bereits heute Abend um 19 Uhr den Aufsteiger SG Lampertheim in der Classic Arena zu Gast. Mehr Goliath gegen David geht eigentlich nicht, denn Lampertheim gilt gemeinhin als Absteiger Nummer eins. Das Team hat sich nach dem Titelgewinn in der 2. Liga Mitte nicht verstärkt. Zum Auftakt gab es gegen Mitaufsteiger Kuhardt die erste Heimniederlage nach 17 Spielen. „Ich gehe davon aus, dass sie sich vor fantastischer Kulisse kämpferisch zeigen werden“, meinte VKC-Akteur Gunther Dittkuhn. Lampertheim wird viele Zuschauer mitbringen, insofern könnte dieses Freitagabendspiel eine tolle Atmosphäre bekommen.

Für Ralf Schmitt ist es die Rückkehr auf seine alten Bahnen, schließlich spielte er schon für FH Eppelheim. Kann er den VKC-Assen Paroli bieten? Auch Steffen Back hat schon für Eppelheim gespielt, Patrick Strech, Bernd Günderoth, Kevin Günderoth und Niklas Schulz komplettieren das Team.

„Ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger bedeutet für uns natürlich die Pflicht, die Punkte zu behalten“, sagte Dittkuhn. Die Mannschaft hat sich vorgenommen, die Zuschauer zu begeistern. Letztlich sollte der 42. Bundesligasieg in Folge nur Formsache sein.

„Konzentration hochhalten“

Voreiligen Vorschusslorbeeren in Sachen Meisterschaft erteilt Sportwart Robin Loy eine Absage. „Nach der überraschenden Auftaktniederlage von RW Sandhausen zu Hause gegen BF Damm Aschaffenburg, neigen vermutlich viele dazu, den VKC bereits als uneinholbar zu bezeichnen“, so Loy. Solche Aussagen seien aber unmöglich nach einem Spieltag zu treffen. „Für uns ist es enorm wichtig, die Motivation und Konzentration innerhalb der Mannschaft und an jedem Spieltag hochzuhalten.“ mra

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