Lokalsport

Fußball-Landesliga Plankstadt versucht weiter, die Klasse zu halten / Brühl und Ketsch gefordert

Für Eppelheim geht’s noch um den Aufstieg

Während es für die SG ASV/DJK Eppelheim in der Fußball-Landesliga noch um den Aufstieg geht, kämpft die TSG Eintracht Plankstadt weiter um den Klasserhalt. Der FV Brühl und die Spvgg 06 Ketsch hingegen stehen im Niemandsland der Tabelle, wo es nach oben und nach unten nichts mehr geht. Die SG empfängt am Sonntag das starke Team vom ASC Neuenheim und die TSG Eintracht Plankstadt muss beim VfL Kurpfalz Neckarau, einem Konkurrenten um den Klassenverbleib, antreten. Der FV Brühl steht beim SV Waldhof II vor einer schweren Hürde und die Spvgg 06 Ketsch hat in der Auswärtsbegegnung beim VfB St. Leon ebenfalls ein starkes Kaliber vor der Brust.

Die SG ASV/DJK Eppelheim hat diese Woche ein Wellenbad der Gefühle durchlaufen. Zunächst die unerwartete Niederlage in Ketsch und dann der glückliche 1:0-Sieg in Michelfeld, der die SG in Sachen Aufstieg wieder eine kleine Chance eröffnete. Jetzt müssen sich die Eppelheimer gegen ASC Neuenheim beweisen. „Ich hoffe, dass meine Mannschaft die Lehren aus der Niederlage in Ketsch gezogen hat. Wir müssen unbedingt einen Zahn zulegen, wenn wir uns die Option für einen Aufstiegsplatz offenhalten wollen. Gegen Neuenheim können wir beweisen, ob wir das Zeug haben, weiter oben anzugreifen. Ein Sieg ist deshalb Pflicht“, so die Kampfansage von SG Trainer Daniel Mingrone, der in den letzten beiden Spielen wenig Freude an seiner Mannschaft hatte.

TSG Eintracht muss Willen zeigen

In der U-23-Mannschaft des SV Waldhof tauchen mit Sprekacovic, Tzimanis, Rothenstein, Domingos und Celik immer wieder eine Vielzahl an Spielern aus dem Regionalkader auf. Hinzu kommen Akteure wie Franzin, Loviso und Strkali, die schon in höheren Klassen unterwegs waren. „Wir treffen auf eine Topmannschaft, die noch voll im Rennen um den Aufstieg ist. Der Ausrutscher in Mühlhausen werden sie gegen uns wieder wettmachen wollen“, vermutet der Trainer des FV Brühl, Volker Zimmermann, dass seiner Mannschaft am „Alsenweg“ ein heißer Tanz bevorsteht, zumal der Gastgeber bisher noch kein Heimspiel verloren hat. „Trotz unserer angespannten Personalsituation versuchen wir eine Topleistung abzurufen, um den Waldhöfern das Siegen so schwer wie möglich zu machen“, so Zimmermann, der auf Tim Diederichs verzichten muss, aber mit Patrick Lehr wieder eine Option hat.

„Unsere Jungs haben beim Spiel in Rohrbach einen enormen Willen gezeigt, waren in den letzten zehn Minuten noch in der Lage, die Partie zu drehen, und haben sich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geholt“, schwärmt der TSG- Eintracht-Trainer Frank Engelhardt geradezu von seinen Spieler, die gezeigt haben, dass sie ihr Ziel den Klassenerhalt weiter im Fokus behalten. Jetzt steht Plankstadt ein wichtiges Sechs-Punktespiel in Neckarau bevor. Beide Mannschaften haben 14 Zähler und rangieren vor dem Abstiegsrelegationsplatz. „In Neckarau treffen wir auf einen Gegner, der weit unter seinen Möglichkeiten spielt. Mit Abel, Scalamato, Hahn, Engel, Zimmermann und Abdullah hat der VfL Spieler in seinen Reihen, die allesamt schon in der Verbandsliga aktiv waren, aber dennoch wie wir im Tabellenkeller stehen“, führt Engelhardt aus und hofft, dass seine Mannschaft am Sonntag in Neckarau wieder die Willensleistung wie in Rohrbach aufbietet.

Neuer Mann für Spvgg 06

VfB St. Leon hat bisher eine starke Rückrunde gespielt und erst am vergangenen Sonntag gegen Spitzenreiter TSV Wieblingen die erste Niederlage einstecken müssen. Sollte die Spvgg 06 Ketsch wieder an die Leistung wie beim 4:1 gegen Eppelheim anknüpfen können, dann ist auch in St. Leon etwas möglich. „Wir sind derzeit gut darauf und werden uns auch in St. Leon nicht verstecken und alles geben, um etwas Zählbares mitzunehmen“, geht der Ketscher Trainer Frank Eissler zuversichtlich die Auswärtsbegegnung an und lässt noch wissen, dass morgen der wieder genesene Jonas Wies das Tor hüten wird. „Julian Herzog hat eine sehr gute Partie gegen Eppelheim abgeliefert und uns mit dem gehaltenen Elfmeter die drei Punkte festgehalten. Wir wissen, was wir an ihm haben, dennoch bekommt Jonas wieder den Vorzug.“

Die Ketscher haben den ersten Neuzugang für die neue Runde zu vermelden. Es ist Salvatore Rindone, ein 27-jähriger Offensivspieler, der vom Fußball-Verbandsligisten FC Olympia Kirrlach an den Altrhein wechselt und auch schon beim FC Heidelsheim in der Verbandsliga am Ball war. „Mit Salvatore konnten wir einen sehr guten Stürmer verpflichten, mit dem wir schon seit einigen Jahren in Kontakt sind. Ich kenne ihn gut aus gemeinsamer Zeit in Kirrlach,“ ist Eissler froh, dass es mit der Verpflichtung geklappt hat.

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