Lokalsport

Ringen Oberligist KSV Ketsch will sich in Malsch für Remis gegen Hemsbach rehabilitieren / Vorsitzender Herzog möchte unbedingt Zählbares mitnehmen

Für Reilingen/Hockenheim ist Regionalliga-Meisterschaft zum Greifen nah

Noch drei Schritte sind es für die RKG Reilingen/Hockenheim, um die Sensation zu schaffen und die Meisterschaft in der Regionalliga zu holen. Nachdem die Ringkampfgemeinschaft zuletzt ihren komfortablen Vorsprung von fünf Punkten auf den Tabellenzweiten ASV Schorndorf fast komplett einbüßen musste, rehabilitierte sich das Team von Coach Wolfgang Laier gegen Aichhalden und fährt weiter als Spitzenreiter zum Derby nach Viernheim.

Der amtierende Oberligameister und Vierte strauchelte in den letzten zwei Kämpfen und schrieb nur einen Zähler auf sein Punktekonto gut.

Im Hinkampf erlebten die Zuschauer ein packendes Duell, das die RKG knapp mit 14:13 für sich entschied. Und auch nun darf mit einem offenen Kampf gerechnet werden. Die Viernheimer warten mit einigen Topathleten auf: Im Weltergewicht des klassischen Stils wird es Christian Schöfer mit Siegringer Florian Scheuer zu tun bekommen, der sich in diesem Jahr bisher nur einmal in 15 Kämpfen geschlagen geben musste. Und auch Robin Laier wird es in der Klasse bis 66 Kilo Greco mit einem schweren Gegner aufnehmen müssen: Gegen Pascal Hilkert verlor der Reilinger im Hinkampf nur knapp mit 1:2 und sinnt auf Revanche.

Tagesform wird wohl entscheiden

Für die RKG werden Daniel Layer (57 Kilo Greco) gegen Finn Strohmer und Igor Chichioi (61 Kilo Freistil) gegen Mirko Hilkert als „Vierer“-Kandidaten ins Rennen gehen. Alle weiteren Kämpfe dürften absolut offen und von der Tagesform abhängig sein. Ob sich Trainer Wolfgang Laier für das Erreichen der Meisterschaft etwas Besonderes in seiner Aufstellung einfallen lassen wird, wird der Samstag (20 Uhr) zeigen.

Oberligist KSV Ketsch will nach dem Remis gegen Hemsbach jetzt am Freitag (20.30 Uhr) beim KSV Malsch Wiedergutmachung betreiben. In der Letzenberghalle planen die Ketscher einen Sieg ein. „Uns steht wieder Ion Plop zur Verfügung und da sind wir auf jeden Fall stärker, da wollen wir unbedingt die Punkte mitnehmen“, ist Vorsitzender Markus Herzog optimistisch. Doch die Ketscher werden den Gegner, gegen den sie sich beim 17:16-Vorkampferfolg schon schwer taten, nicht unterschätzen. Herzog hofft gegenüber dem letzten Samstag „auf eine Steigerung des Teams, denn wir wollen den sechsten Platz bis zum Ende der Runde verteidigen“.

Für Verbandsligist ASV Eppelheim ist die Aufgabe beim Spitzenreiter SVG Weingarten am Samstag (20 Uhr) wohl zu schwer, die Mittelbadener stehen kurz vor dem Aufstieg und werden sich keine Blöße auf dem Weg zum Titelgewinn geben. hef/pw

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