Lokalsport

2. Sportkegel-Bundesliga Frauen SG Hockenheim unterliegt bei der SG Viernheim im Verfolgerduell / Eppelheim verliert in Ettlingen

Für Spitzenplatz fehlt Konstanz

Archivartikel

Die SG Hockenheim verlor das Verfolgerduell bei der SG Viernheim/Hemsbach mit 2666:2717 und hat den Anschluss nach oben erst einmal verloren. Es fehlt einfach die Konstanz, ohne längere Siegesserie wird ein Spitzenplatz nicht möglich sein. Birgit Kaschta sieht es aber noch positiv. "Letzte Saison sah es deutlich schlechter aus", meinte sie.

Die Spannung war schon nach dem Starttrio weg, wo Rebecca Becker mit 440 Kegeln noch das beste Ergebnis liefert, Manuela Hauser und Sabine Klein aber zu schlecht abräumten. Becker erzielte auf der ersten Bahn furiose 253 Kegel, brach dann aber völlig ein und blieb bei lediglich 187 hängen. Mit 84 Kegeln Rückstand richtete das Hockenheimer Schlusstrio nicht mehr viel aus. Martina Lamade gab alles, wurde mit 497 Kegeln (185 geräumt) Tagesbeste, aber das reichte nicht. Martina Lehr spielte solide, Lara Hauser verlor weitere zehn Punkte gegen Michaela Kneusslin. "Das Spiel wurde eindeutig in die Vollen hergegeben", analysierte Kaschta. Im Abräumen war Hockenheim mit erfreulich wenig Fehlwürfen etwas besser, allerdings war zu oft die "Mitte" im Spiel.

SG: Becker 440, M. Hauser 427, Klein 410, Lamade 497, Lehr 458, L. Hauser 434.

Primus eine Nummer zu groß

Der DSKC Eppelheim verlor erwartungsgemäß beim Tabellenführer VK Ettlingen mit 2640:2750. Einmal mehr machte Ettlingens Spitzenspielerin Monika Humbsch den Unterschied aus. Sie holte mit 525 Kegeln gegenüber Kathrin Pozarycki 78 Kegel heraus. Ein starkes Spiel machte Kim Herbold, die 327 in die Vollen erzielte und mit 485 Kegeln mit Abstand beste Spielerin beim DSKC war. Sie reduzierte den Rückstand auf ihrer ersten Bahn enorm, aber Ettlingen schlug zurück. Im Schlusspaar hielt Eppelheim dann nicht mehr mit. Daniela Heckmann und Ulrike Hindenburg leisteten sich alleine 14 Fehler. "Es war nichts zu holen, 2640 Kegel reichen für Ettlingen eben nicht", meinte Herbold. Die Leistung in die Vollen war in Ordnung, im Abräumen war Eppelheim II erneut zu fehlerhaft. Nach zwei Niederlagen in Folge ist der Anschluss nach oben erst einmal weg.

DSKC: K. Pozarycki 447, M. Hafen 420, Herbold 485, L. Heckmann 432, D. Heckmann 427, Hindenburg 429.

DKC mit zweitem Sieg in Folge

Zum zweiten Sieg in Folge kam der DKC Altlußheim mit 2651:2573 gegen Schlusslicht Fidelitas Karlsruhe und hat nun sechs Punkte Vorsprung vor dem einzigen Abstiegsplatz.

Ohne Selin und Anja Vetter geriet Altlußheim zunächst mit 46 Kegeln in Rückstand, weil bei den Gästen Smilja Kraljevic gut aufspielte (468) und Christel Wollermann einen ganz schlechten Tag hatte. Beate Berndgen-Herm zeigte mit 465 Kegeln ein gutes Spiel. Nach verhaltenem Beginn des Mittelpaares setzte mit einer konzentrierten Leistung die Wende ein, vor allem Yvonne Schmitt überzeugte hier mit dem zweiten Durchgang.

Das souverän aufspielende Schlusspaar ließ nichts mehr anbrennen und machte den Deckel endgültig drauf. Erwähnenswert ist die hervorragende Leistung von Cathleen Jahn. "Ich bin hoch zufrieden und hoffe, dass die kleine Senke mit drei Niederlagen in Serie überwunden ist", meinte Sportwartin Bianca Hilbert.

DKC: Berndgen-Herm 465, Wollermann 398, Fiedler 418, Schmitt 443, Jahn 482, Schränkler 445. mra

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