Lokalsport

Tischtennis Frauen Oberligist TTC Ketsch beendet Vorrunde mit 5:8-Niederlage / In der Verbandsliga muss sich der TV Brühl mit einem 7:7 bei der TTG Birkenau begnügen

Gegen Singen gibt es nichts zu feiern

Nach vier Siegen am Stück musste der TTC Ketsch in der Tischtennis-Oberliga der Frauen mal wieder aus dem Kelch der Niederlage kosten. Zum Abschluss der Vorrunde verloren die Ketscherinnen 5:8 gegen den TTC Singen, verteidigten aber ihren hervorragenden dritten Platz.

„Ein 7:7 war möglich, aber letztlich geht das Ergebnis in Ordnung“, gab sich Lisa Prautzsch als faire Verliererin. Schließlich hatte ihr Team bei drei 8:6-Erfolgen in dieser Vorrunde auch einige Male das Glück des Tüchtigen gehabt. Der Start war mit zwei Doppelsiegen sehr gut. Melanie Berger/Lisa Prautzsch schlugen das Einser-Doppel Franziska Plieninger/Andreas Schödel knapp mit 11:9, 11:9, 11:13, 11:9, während Kathrin Thome/Jessica Reinbold gegen Sarah Hafner/Jana Bork keine Mühe hatten. Berger brachte Ketsch durch ein 3:0 gegen Schödel gar mit 3:0 in Führung. Sie spielte äußerst klug gegen die Rückhand-Noppen der Singener Nummer zwei.

Dann waren jedoch die Gäste am Zuge. Im ersten Einzeldurchgang punktete nur noch Prautzsch gegen Hafner. „In der Relegation habe ich noch 0:3 verloren“, freute sich Prautzsch. Danach gewann Singen jedoch fünf Einzel in Folge. Dabei musste sich Berger im Spitzeneinzel gegen Plieninger 1:3 geschlagen geben. Kathrin Thome – gesundheitlich leicht angeschlagen – war ebenso wie Jessica Reinbold kein Einzelsieg vergönnt. Thomes 2:3 gegen Jana Bork, die alle drei Einzel gewann, beendete das Spiel. Parallel führte Prautzsch 2:1 und 6:3 gegen Schödel, das spielte jedoch keine Rolle mehr. Die Rückrunde beginnt am 12. Januar mit dem Auswärtsspiel beim TTV Burgstetten.

Schwarzen Tag erwischt

In der Frauen-Verbandsliga musste sich der TV Brühl mit einem 7:7 bei der TTG Birkenau begnügen. „Das war ein schwarzer Tag und unsere mit Abstand enttäuschendste Leistung in der Vorrunde“, meinte Miriam Post. Die Brühlerinnen hatten sich schon in den Doppeln mehr als ein 1:1 vorgenommen, doch Susanne Amos/Kerstin Eberle verloren 1:3 gegen Nicole Müller/Anja Blümle. Miriam Post/Andrea Prislt konnten Kathrin Schmitt/Claudia Hördt 3:1 bezwingen.

Auch in den Einzeln überzeugte Susanne Amos nicht und verlor gegen Müller und Schmitt 0:3. Post konnte gegen Müller 3:0 gewinnen und sicherte dann im letzten Einzel des Tages mit 3:1 (11:13, 11:7, 12:10, 14:12) gegen Hördt das Remis. Kerstin Eberle kassierte eine Fünfsatzniederlage gegen Hördt und ein 1:3 gegen Schmitt, siegte jedoch 3:0 gegen Blümle. Die beste Leistung zeigte Andrea Pristl. Das 3:2 gegen Blümle war hart erkämpft, beim 3:2 gegen Hördt war sie ungefährdet, gegen Müller verlor sie 0:3. „Die bevorstehende Winterpause wird uns gut tun“, sagte Miriam Post. Weiter geht es für den Tabellenzweiten am 13. Januar in Käfertal/Waldhilsbach.

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