Lokalsport

Der Gegner Nürnberg mit einem Bein in der Bundesliga

Georg Margreitter kündigt „volle Attacke“ an

Archivartikel

Am Sonntag wird das BWT-Stadion am Hardtwald fest in Nürnberger Hand sein – kein Wunder, denn der Club kann sich zurück ins Oberhaus spielen. Mit einem Sieg gibt es daran kein Zweifel mehr, mit einem Remis kommt es auf die Resultate auf den anderen Plätzen an. „Auf Unentschieden zu spielen, hat noch selten funktioniert, deshalb heißt es auch in Sandhausen: volle Attacke“, lässt sich Nürnbergs Vorzeige-Defensivkraft Georg Margreitter zitieren.

Unter Michael Köllner, dem Nachfolger des ehemaligen Sandhäuser Trainers Alois Schwartz, haben die Nürnberger eine sehr gute Entwicklung genommen. Der 48-jährige Coach hat mit seinem Team bei 32 Auftritten nur siebenmal verloren – einzig Holstein Kiel, die schon fünf Punkte auf Rang drei hinter den Franken herhecheln, unterlag mit sechsmal noch seltener in dieser Spielzeit.

Kapitän markiert 13 Treffer

Kapitän Hanno Behrens besorgte in dieser Spielzeit 13 Tore und auch Stürmer Mikael Ishak weiß, wo das Tor steht, steuerte zwölf Treffer der insgesamt 57 Einschüsse bei – Nürnberg verfügt hinter Kiel über die beste Offensive. Beim jüngsten 2:0-Erfolg über Eintracht Braunschweig gefielen die Franken mit beeindruckendem und erfrischenden Fußball. Vor den Toren Heidelbergs wird die beste Auswärtsmannschaft vorstellig: 29 seiner 57 Zähler buchte der neunfache deutsche Meister auf fremdem Terrain. mab

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