Lokalsport

Fußball-Verbandsliga SV 98 Schwetzingen ist nach dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz beim ATSV Mutschelbach zu Gast / Gegner erweist sich als starker Aufsteiger

Gernot Jüllich: Wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen lassen

Was man beim Fußball-Verbandsligisten SV 98 Schwetzingen tunlichst vermeiden wollte, ist jetzt eingetreten: Nach der 0:3-Niederlage in Durlach-Aue nimmt die Mannschaft um Trainer Gernot Jüllich einen Abstiegsplatz ein.

Vier Siegen stehen acht Niederlagen und drei Unentschieden gegenüber – so die ernüchternde Bilanz nach 15 Spieltagen. Die könnte sich weiter verschlechtern, denn am morgigen Sonntag steht dem SV 98 beim starken Liganeuling ATSV Mutschelbach ein weiterer schwerer Brocken bevor. Übrigens: Mutschelbach hat nur 1863 Einwohner und ist ein Ortsteil der Gemeinde Karlsbad.

„Es wäre zu einfach, die Niederlage in Durlach-Aue nur auf die schlechten Platzverhältnisse zu schieben. Wir haben einfach nicht gut gespielt, waren nicht engagiert genug und einige Spieler haben weit unter ihrem Niveau gespielt“, bringt es Jüllich auf den Punkt.

Der Gastgeber kann da mit weitaus besseren Ergebnissen kokettieren und hat sich mit vier Siegen in Folge auf den sechsten Platz vorgearbeitet. Auf heimischem Terrain (4-3-1) hat der Aufsteiger erst einmal den Platz als Verlierer verlassen, beim 1:2 gegen Tabellenführer Sandhausen II. Logisch, dass der Neuling gegen Schwetzingen die Serie fortführen möchte. Die Jüllich-Elf steht jetzt unter Druck, denn bei bis zu fünf Absteigern wird die Luft nun immer dünner.

Doch beim Schwetzinger Trainer scheint noch keine Panik ausgebrochen zu sein: „Wir dürfen uns jetzt nicht von dem schlechten Tabellenplatz verrückt machen lassen und weiter nach vorne schauen. Wir fahren auch nicht chancenlos nach Mutschelbach, wohlwissend, dass uns da ein offensivstarkes Team erwartet.“

Der SV 98 muss dabei weiterhin auf seine Mittelfeldspieler Alexander Dirks und Jonas Can verzichten. Hinzu gesellt sich Nelson Nsowah, und hinter dem Einsatz von Sergen Sertdemir steht ein Fragezeichen, beide verletzten sich im letzten Spiel in Durlach-Aue. Hingegen sind die beiden Youngster Tyrese Dia und Patrick Hocker wieder eine Option. lof

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