Lokalsport

Landessportverband Schnelle Rückkehr in regulierten Betrieb

Gesellschaft braucht Sport

Archivartikel

Der Landessportverband Baden-Württemberg. (LSVBW) zeigt sich erfreut, dass die im Land politisch Verantwortlichen der Argumentationslinie des Sports zur Öffnung des Trainingsbetriebes in Teilen folgten. Der LSVBW ist aber weiter bestrebt, zumindest zu den Regelungen vom 8. Oktober mit Hygienekonzepten zurückzukehren, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der LSVBW begrüße die Anpassung der neuen Corona-Verordnung dahingehend, dass sowohl der Profi- und Leistungssport ohne Beschränkungen auf Landesebene als auch landesübergreifende Ligen weiterhin den organisierten Sportbetrieb unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften betreiben können. Dennoch sei es wichtig, schnellstmöglich eine Lösung für die vielen Menschen in unserer Gesellschaft zu finden, die vor dem Hintergrund der psychischen und physischen Gesundheit auf sportliche Aktivität angewiesen sind.

„Für den organisierten Sport wird es nun wichtig sein, den Sportbetrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Das wird zunächst nur möglich sein, wenn der Inzidenzwert in den Regionen reduziert wird. Spätestens wenn diese Reduktion erreicht ist, sollte eine schnelle Rückkehr in den regulierten Sportbetrieb ermöglicht werden“, fordert LSVBW-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis, erste Lockerungen nach den sehr strikten Äußerungen der Bundeskanzlerin, sobald die Fallzahlen dies zulassen.

Gute Nachrichten für Schulsport

Amateur- und Individualsport wird alleine, zu zweit oder als Hausstand weiterhin möglich sein. Das ermöglicht insbesondere dem Individual- und Outdoorsport die Aufrechterhaltung des Sportangebotes. Der LSVBW fordert die Kommunen als Träger der Sportstätten eindringlich auf, den Athleten den Zugang zu ermöglichen. „Es ist enorm wichtig, dass gerade jetzt in dieser schwierigen Phase Kommunen die Sportinfrastruktur zur Verfügung stellen. Nichts wäre verheerender als eine Öffnung des Sportbetriebes bei geschlossenen Sportstätten. Hier gilt es, mit Verbänden und Vereinen vertretbare Lösungen zu erarbeiten“, sagt Elvira Menzer-Haasis weiter.

Für die Schüler in Baden-Württemberg gibt es ebenfalls positive Nachrichten. Neben dem regulären Schulsport können auch außerschulische Sportangebote wie AGs oder Kooperation Schule-Verein wahrgenommen werden. Somit sei zumindest das schulische Bewegungsangebot für Kinder- und Jugendliche sichergestellt.

Der LSVBW fordert zudem eine zeitnahe Wiedereröffnung des eingeschränkten Sportbetriebes zur Gesundheitsförderung und -erhaltung der Gesellschaft. Eine Öffnung des organisierten Sports sei gerade im Herbst und Winter notwendig, um nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern allen Menschen – insbesondere Senioren – den Zugang zum Vereinssport zu ermöglichen. zg/lsv

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