Lokalsport

3. Handball-Liga HG Oftersheim/Schwetzingen muss für Aussicht auf Platz sechs bei den Rhein-Neckar-Löwen II gewinnen

Gibt es ein Leckerbissen oder wird es schwer verdaulich?

Archivartikel

Nach Ablauf des vorletzten Spieltages steht nun auch in der Südstaffel der 3. Liga mit dem SV Kornwestheim der Meister fest. Ebenso ist klar, dass nur noch Neuhausen/Erms und Hochdorf – trotz ihrer deutlichen Erfolge – für den Relegationsplatz infrage kommen. Dansenberg hat sich souverän gerettet. Um den letzten Direktplatz im DHB-Pokal (Rang sechs) und das Freilos in der ersten Runde der Vorqualifikation dazu (Rang sieben) herrscht allerdings noch ein enges Gerangel zwischen Haßloch, Nußloch, Pforzheim und Oftersheim/Schwetzingen.

„Um noch eine Chance auf den sechsten Platz zu haben, müssen wir gewinnen“, stellt HG-Trainer Holger Löhr die Ausgangslage vor dem Duell bei den Rhein-Neckar-Löwen II klar. In Östringen wird zum Rundenabschluss ein „Leckerbissen“ erwartet, titelte die dortige Lokalpresse. Oftersheim/Schwetzingens Athleten wollen sich jedoch möglichst unverdaulich geben. Löhr weiß aber auch um die Schwierigkeiten der Mission „Derby- und Auswärtssieg“.

Ob das Hinspiel zusätzliche Motivation oder ein Hemmnis sein könnte, bleibt offen. „Wir waren damals chancenlos, vielleicht hängt das noch in den Köpfen. Außerdem bietet der Gegner dieses Jahr eine gute Qualität. Der Gastgeber wird wie wohl immer Vollgas geben, wir halten dagegen“, verspricht Löhr. „Denn auch wir brauchen uns nach unserer Runde nicht verstecken.“ Und schließlich ist es eine Auswärtspartie, und da sah die HG nicht nur diese Saison meist gut aus. In dieser Teilbilanz steht sie auf Platz vier, die Rhein-Neckar-Löwen II sind Fünfter in der Heimtabelle.

Wer kommt dazu?

Um einen Ausblick auf die Saison 2018/19 zu wagen: Dass der zweite Aufsteiger aus der BW-Oberliga ein badischer Verein sein wird, steht fest. Aber ob es der südbadische TV Willstätt (spielt jetzt gegen den Vierten SG H2Ku Herrenberg) oder die nordbadische SG Pforzheim/Eutingen (beim Neunten TSG Söflingen) sein wird, wird an diesem Samstag im Fernduell entschieden. Im RPS-Bereich hat die VT Zweibrücken ihr Meisterstück gemacht. In Bayern holte sich der TV Bruck den Titel. Von „oben“ aus der 2. Bundesliga kommt die HG Saarlouis, die HSG Konstanz ist weiter hochgefährdet. In Sachen Staffeleinteilung bleibt es wohl bis Juni spannend. mj

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