Lokalsport

Triathlon Hockenheimer Andris Rodewald mit erster Langdistanz

Gleich aufs Treppchen

Archivartikel

Trotz Corona schafften es die Veranstalter in der Lausitz, ihren Knappenman auch im Jahr 2020 über mehrere Distanzen auszurichten. Entscheidend für die Ausrichtung des Triahtlon-Events war das Hygienekonzept, das unter anderem größere Abstände in den Wechselzonen und ein Verbot von Zuschauern auf dem Eventgelände vorsah. Mit am Start war der Hockenheimer ASG Triathlet Andris Rodewald (27), der bei seiner ersten Langdistanz über 3,8 Kilometer Schwimmen, 170 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen gleich den dritten Platz in der Altersklasse zwei erreichte.

„Ich war überrascht von der schnellen Schwimmzeit, so war ich wohl etwas übermotiviert in den ersten Radrunden, die ich dadurch etwas zu schnell anging“, sagte der Hockenheimer. Die Oberschenkel schmerzten auf dem Rad bereits ab Kilometer 120 so sehr, dass ihm völlig unklar war, wie er überhaupt noch eine der jeweils 10,5 Kilometer langen Laufrunden bewältigen sollte.

Beine wieder frisch

„Doch auf den ersten Metern der Laufstrecke fühlten sich die Beine plötzlich wieder frisch an“, so konnte Andris Rodewald das vorher angepeilte Tempo von 4:50 Minuten pro Kilometer halten. Ab Kilometer 25 begann das bekanntermaßen lange Leiden. Ohne Zuschauer am Streckenrand war es Runde für Runde ein einsamer Kampf aller Athleten gegen die Zeit und die Distanz.

„Auf den letzten fünf Kilometern konnte ich die Schmerzen aber nochmals überwinden und verdrängen und lief diese schneller als vorher bis ins Ziel“, strahlte der Finisher, der den Wettkampf nach 9:31 Stunden in blendender Zeit beendete. ska

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