Lokalsport

2. Handball-Bundesliga Frauen Ketscher Bären erwarten Team aus Buchholz/Rosengarten

Gleich ein Kracher

Zwei Sieger des ersten Spieltags treffen in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen aufeinander: Mit HL Buchholz/Rosengarten kommt ein heißer Titelfavorit nach Ketsch. Nach dem in der Höhe sehr überraschenden Erfolg bei Sachsen Zwickau (24:33) müssen sich die Kurpfalz-Bären auf eine richtige "Kracher-Mannschaft" einstellen.

Rein körperlich spielt das Team von Trainer Maximilian Busch in einer ganz anderen Gewichtsklasse. Und ist daher auch in der Lage, mit einer kompakten 6:0-Deckung die gegnerischen Angreiferinnen vor besondere Probleme zu stellen. Dies lösten die Trierer Miezen am letzten Samstag lange Zeit sehr gut. Aber in der letzten Viertelstunde machte Buchholz/Rosengarten hinten dicht und holte sich nach langem Rückstand noch einen 28:25-Erfolg.

Drei erstbundesligaerfahrene Spielerinnen kamen aus Celle. Der Rückzug von Celle aus der Bundesliga gab Buchholz/Rosengarten die Chance, sich mit drei wertvollen Neuzugängen zu verstärken: Sarah Lamp, Kim Land (ehemals Wahle) und Johanna Feldmann zeigten gleich im ersten Spiel ihr Können und erzielten zusammen insgesamt 16 Tore für das norddeutsche Team. Besonders treffsicher war dabei Linkshänderin Heldmann, die gleich zehn Tore mit knallharten Distanzwürfen verbuchte.

Insgesamt hat Trainer Busch einen Kader mit großen Talenten wie Paula Prior und viel Erfahrung zur Verfügung. Auch die groß gewachsene Kreisläuferin Evelyn Schulz machte der Bärenabwehr in den Spielen der letzten Saison sehr zu schaffen. Sie kam gegen Trier auf vier Tore.

"Sicherlich eines der schwierigsten Heimspiele." Katrin Schneider, die verletzte Spielertrainerin, war nach der Video-Analyse, enorm beeindruckt: "Da werden meine noch sehr jungen Spielerinnen das Herz in beide Hände nehmen müssen. Unser Gegner wird seine körperliche Überlegenheit sicherlich voll zur Geltung bringen - da müssen wir sehr mutig sein und auf unsere Schnelligkeit setzen, um dieses Abwehrbollwerk überwinden zu können."

Andererseits hat die starke Mannschaftsleistung in Zwickau das Selbstvertrauen bei der TSG gestärkt. Sie ist noch weniger auszurechnen als in der Vorsaison, da in der Kernformation alle Spielerinnen für höchste Torgefahr sorgen können. zg

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