Lokalsport

Fußball-Landesliga Plankstadts Zukunft nach Abstieg ungewiss

Großer Aderlass

Archivartikel

In der Fußball-Landesliga sind ein Spieltag vor Beendigung der Saison alle Entscheidungen gefallen. Die U 23 des SV Waldhof Mannheim ist souveräner Meister und steigt in die Verbandsliga auf. VfL Kurpfalz Neckarau hat als Zweitplatzierter den Aufstiegsrelegationsplatz in der Tasche und die TSG Eintracht Plankstadt steigt in die Kreisliga ab.

Die drei anderen Vereine aus unserem Verbreitungsgebiet müssen am Sonntag, 2. Juni, noch einmal ran: Der FV Brühl ist bei FT Kirchheim zu Gast, die SG ASV/DJK Eppelheim beim 1. FC Mühlausen und die Spvgg 06 Ketsch empfängt FC Viktoria Bammental. TSG Eintracht Plankstadt ist spielfrei. Alle drei Spiele werden um 15 Uhr angepfiffen.

Für drei Teams ohne Sorgen

Alle Trainer Volker Zimmermann (Brühl), Timo Staffeldt (Eppelheim) und Frank Eissler (Ketsch) wollen mit ihren Mannschaften um die Krone der besten Landesligamannschaft aus dem Verbreitungsgebiet dieser Zeitung kämpfen. Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Derzeit führt Eppelheim mit 30 Punkten, gefolgt von Ketsch (29) und Brühl (28).

„Wir haben mit Waldhof den Tabellenführer geschlagen, jetzt wollen wir auch noch gegen den Dritten Mühlhausen nachlegen“, gibt sich der Trainer Ketschs Frank Eissler selbstbewusst. Der FV Brühl war jetzt zwei Spiele in Folge spielfrei und Trainer Volker Zimmermann hofft, dass seine Akteure sich in Kirchheim „mit einen Sieg einen einstelligen Platz verschaffen“. Timo Staffeldt aus Eppelheim hofft, „dass wir uns mit einem Sieg wenigstens noch den achten Tabellenplatz sichern“.

Zahlreiche Abgänge

Mit viel mehr Sorgen schaut der Trainer der TSG Eintracht Plankstadt, Moses Kopotz, in die Zukunft. Nicht nur der Sturz in die Kreisliga, sondern der große Aderlass an Spielern bereitet ihm – und den anderen Verantwortlichen – großes Kopfzerbrechen. Als Abgänge stehen Christian Hermann (aus beruflichen Gründen) sowie Marcel Uhrig, Arben Azemi, Johannes Gaa, Savas Badalak, Simon Wolf, Mauritz Wicker, Pouria Farkhonde, Mike Blumhardt und Mats Bernauer fest. Viele langjährige Spieler drehen dem Verein den Rücken, was dem Ganzen zusätzlich ein wenig gutes „Geschmäckle“ verleiht. „Wie die sportliche Zukunft in Plankstadt aussieht, müssen die nächsten Tage entscheiden“, ließ der Sportliche Leiter der TSG Eintracht, Ralf Waldherr, im Vereinsheft kommunizieren. lof

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